loader from loading.io

Obdachlose Frauen sind unsichtbar

Subkutan

Release Date: 01/15/2020

Grenzen ohne Papiere  show art Grenzen ohne Papiere

Subkutan

Sirley Escobar lebt seit 23 Jahren in der Schweiz – 13 Jahre davon ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Ihr Leben in Anonymität war durchzogen mit Grenzen, kein Tag verging ohne die Angst, von der Polizei entdeckt zu werden. Durch ein Härtefallgesuch erhielt Sirley Escobar gültige Papiere, heute arbeitet sie bei der Beratungsstelle für Sans-Papiers in Bern. Sie ist live zu Gast im temporären Studio in der Sollbruchstelle.

info_outline
Grenzen auf der Flucht show art Grenzen auf der Flucht

Subkutan

A. ist in die Schweiz geflüchtet und hat auf seinem Weg zu spüren bekommen, wie Grenzen Hindernisse sein können. Im Gespräch mit Mischael Escher erzählt A. von Gewalt, Tod, der Grenzpolizei und dem Rassismus, der Grenzen aufrechterhält.

info_outline
Grenzen durch Armut show art Grenzen durch Armut

Subkutan

Foto: Ruben Holliger für SURPRISE

info_outline
Kreativ im Kollektiv show art Kreativ im Kollektiv

Subkutan

„Man hat mehr Tools und Finger“, beschreibt Sophie Brunner das Gefühl, im inklusiven Kollektiv Rohling Kunst zu machen. Im vergangenen Herbst hat das Kollektiv im Rahmen von Connected Space, einem Projekt von Kollektiv Bern mit dem Ziel der Vernetzung der Berner Kunstszene, eine Brunnenskulptur in der Berner Altstadt erschaffen. Anouk Wüthrich wollte von Pia Heim, David Jacot und Sophie Brunner wissen, wie sie den gemeinsamen künstlerischen Prozess erlebten.

info_outline
30 Ressorts, 0 Hierarchien show art 30 Ressorts, 0 Hierarchien

Subkutan

Wohnen, arbeiten und entscheiden – dies passiert im Wunderplunder alles im Kollektiv. Der Mitmachzirkus mit Winterquartier in Burgdorf zieht seit 35 Jahren durch die Region Bern. Das 11-köpfige Kollektiv funktioniert zwar ohne Chef*in, aber Strukturen gibt’s trotzdem zuhauf. Sarah, Daria, Nicolas und Julian vom Zirkus Wunderplunder erklären Redaktorin Lea Stadelmann, wie Zirkusromantik und Freiheit auf Struktur und Kompromiss treffen.

info_outline
Klassische Oper, zeitgemässe Umsetzung show art Klassische Oper, zeitgemässe Umsetzung

Subkutan

Das Kollektiv WorkshOpera mischt die Opernwelt auf. Die Musiker*innen erarbeiten in einem Workshop-Prozess in gemeinsamer Regie die Inszenierung, anders als sonst üblich in der Opernwelt: frischer, frecher und zeitgemässer. Maël Forster hat sich mit Lisa Läng (Kollektiv-Mitglied und Sängerin) und Arion Rudari (Gründer und Mitglied des Kollektivs) getroffen.

info_outline
Science Fiction show art Science Fiction

Subkutan

In den letzten Jahren wurden immer mehr pessimistische Zukunftsromane geschrieben. Warum ist das so, und wie beeinflusst dies unsere Vorstellung der Zukunft? Darüber hat Mischael Escher mit Ronja Fankhauser, Literaturstudent*in, Autor*in und Leseratte gesprochen. Auf rabe.ch/subkutan findest du Ronja's Literaturempfehlungen.

info_outline
Armee und Literaturwissenschaftler*innen unter einer Decke show art Armee und Literaturwissenschaftler*innen unter einer Decke

Subkutan

Das Projekt «Cassandra» ist das gemeinsame Baby von Literaturwissenschaftler*innen aus Tübingen und der Deutschen Bundeswehr. Seit 2017 versucht das Forschungsteam im Auftrag der Armee, mithilfe von Romanen und Theaterstücken Krisen vorherzusehen. Aber wie genau funktioniert Hellsehen per Literatur? Das erklärt Professor Wertheimer, Literaturwissenschaftler und Leiter des Projekts.

info_outline
Im Rausch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft show art Im Rausch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Subkutan

Computer übernehmen die Macht; es existieren nur noch perfekte, unsterbliche Menschen; Politiker*innen verschweigen eine düstere Zukunft: Solche rauschhaften Visionen plagen Kaspar in seiner Wohnung mitten in Europa. Der gescheiterte Schriftsteller ist die Hauptfigur im Roman «Erwachen im 21. Jahrhundert» des Schriftstellers Jürg Halter. Im Interview mit Susanne Grädel erklärt er, was «erwachen» für ihn bedeutet und wie realistisch seine dystopischen Zukunftsvisionen sind.

info_outline
Klimawandel in Spielfilmen show art Klimawandel in Spielfilmen

Subkutan

«Geschichten über Zerstörung faszinierten Menschen schon immer», sagt Filmwissenschaftler Simon Spiegel von der Universität Zürich. Die spektakulären, apokalyptischen Bilder in Filmen wie The Day after Tomorrow (2004) dienen jedoch nur der Unterhaltung. Simon Spiegel hält fest, dass sich das Phänomen des Klimawandels in Hollywood-Grossproduktionen als untauglich entlarvt. Lea Stadelmann geht dieser These im Gespräch mit ihm nach.

info_outline
 
More Episodes

Aber es gibt sie und sie brauchen spezifische Angebote! Das sagt Eva Gammentaler. Sie arbeitet bei der kirchlichen Gassenarbeit in Bern. Diese fordert aktuell eine frauenspezifische Notschlafstelle. Das bestehende Angebot sei zu wenig niederschwellig und für viele Frauen nicht nutzbar. Der Berner Gemeinderat kam zu einem anderen Schluss und lehnte im letzten Herbst eine Motion diesbezüglich ab. Er stützt sich auf die Einschätzung von Pinto, der mobile Interventionsgruppe der Stadt. Wie sieht die Situation effektiv aus? Unsere Redaktorin Susanne Grädel bringt Licht ins Dunkel und spricht sowohl mit der kirchlichen Gassenarbeit als auch mit der Stadt. Die Basler Studie gibts hier.