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#0104 - Was ist eigentlich ein SD-Wan?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Release Date: 06/28/2019

#133 - Was ist eigentlich WIPS? show art #133 - Was ist eigentlich WIPS?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein WIPS?”    Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich kurz -der Verständlichkeit halber- auf die Begrifflichkeiten Intrusion Detection System und Intrusion Prevention System eingehen.   Intrusion Detection Systeme (IDS) und Intrusion Prevention Systeme (IPS) sind beides Bestandteile der Netzwerkinfrastruktur und dienen dazu den Datenverkehr in Netzwerken vor Gefahren bzw. Angriffen zu schützen. Das Intrusion Detection System, kurz IDS, ist dabei in der Lage, anhand bestimmter Muster Angriffe auf...

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#132 - Was ist eigentlich eine Bandbreite? show art #132 - Was ist eigentlich eine Bandbreite?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Diese Folge wird unterstützt von Blinkist. Unter erhaltet ihr 25% auf das Jahresabo Blinkist Premium. Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich eine Bandbreite?”  Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass der Begriff "Bandbreite" in zwei verschiedenen Kontexten verwendet werden kann: In digitalen Systemen wird der Begriff Bandbreite oft als Synonym für die Übertragungsgeschwindigkeit oder die Übertragungskapazität verwendet. Die synonyme Verwendung der Begriffe geht auf den Zusammenhang zwischen Bandbreiten und Übertragungsraten zurück. Die Bandbreite stellt...

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#131 - Weihnachtsgrüsse - IT Manager Podcast 2020 show art #131 - Weihnachtsgrüsse - IT Manager Podcast 2020

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Liebe IT-Profis, wir betreiben den IT Manager Podcast nun schon bereits seit über 3,5 Jahren. Mit mittlerweile über 130 Episoden haben wir bereits viele IT-Begriffe erklärt und konnten vielen Zuhörern damit eine stetige Weiterbildung ermöglichen. Wir würden gerne wissen, wie soll es in 2020 für Euch weitergehen? Wie oft hört ihr unseren Podcast? Soll es weiterhin einmal wöchentlich ein Episode geben? Welche Themen wünscht ihr Euch für die Zukunft? Macht mit bei unserer Umfrage auf unserer Website unter innovativeIT.de Eine schöne und besinnlich Weihnachtszeit wünsche ich. Wir sind...

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#130 - Was ist ein Wireless Access Point? show art #130 - Was ist ein Wireless Access Point?

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Bei einem Wireless Access-Point, kurz WAP, handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine Hardwarekomponente, die als Schnittstelle zwischen dem LAN- und dem WLAN-Netzwerk fungiert und mehreren Notebooks und anderen mobilen Endgeräte gleichzeitig den Zugriff auf Netzwerkressourcen und gegebenenfalls das Internet ermöglicht. Wireless Access Points kommen hauptsächlich bei kleineren bis großen Netzwerkinstallationen zum Einsatz. Sie dienen zur Verstärkung des Funksignals und vergrößern somit die Reichweite des WLAN-Signals im gesamten Netzwerk. Das ist insofern von Vorteil, wenn es...

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#129 - Was bedeutet TPM? show art #129 - Was bedeutet TPM?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Die Abkürzung TPM steht für Trusted Platform Module. Es handelt sich hierbei um einen Mikrochip, der Computer oder ähnliche Geräte um grundlegende Sicherheitsfunktionen erweitert, um die Plattformintegrität sicherzustellen. Sobald es auf einem System installiert ist, dient es zur sicheren Hinterlegung von Schlüsseln, Passwörtern und digitalen Zertifikaten, um eine Plattform-Validierung zu ermöglichen, eine zentrale Vertrauensbasis einzurichten und die Voraussetzungen für das Management von Anwender-Legitimationen zu schaffen. Außerdem lässt sich mit dem TPM verifizieren, dass an der...

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#128 - Was ist eigentlich ein Hotspot? show art #128 - Was ist eigentlich ein Hotspot?

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Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich ganz kurz auf zwei Begriffe eingehen, die häufig in Zusammenhang mit Hotspots genannt werden: WLAN und WiFi Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Area Network und bedeutet zu Deutsch: Drahtloses lokales Netzwerk. Die Verbindung zum Internet erfolgt also drahtlos über einen sogenannten WLAN-Router. Der wesentliche Unterschied zu einem normalen LAN ist, dass das Endgerät beispielsweise ein Notebook nicht mit einem Kabel, sondern über ein Funksignal mit dem Internet verbunden ist. WLANs zeichnen sich durch ihre große Sendeleistung,...

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#127 - Was ist FTP? show art #127 - Was ist FTP?

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Die Abkürzung FTP steht für File-Transfer-Protocol und ist die englische Bezeichnung für „Dateiübertragungsprotokoll”. Bei diesem Protokoll handelt es sich genauer gesagt um ein Netzwerkprotokoll, welches den Transfer von Daten zwischen einem Server und Client in einem IP-Netzwerk ermöglicht. Die ursprüngliche Spezifikation des File-Transfer-Protocol wurde am 16. April 1971 als veröffentlicht. RFC steht für Request for Comments und bezeichnet ein formelles Dokument der Internet Engineering Task Force. Im Oktober 1985 wurde mit die heute noch gültige Spezifikation des File...

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#126 - Was ist eigentlich ein Captcha? show art #126 - Was ist eigentlich ein Captcha?

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Jeder kennt sie, niemand mag sie: CAPTCHAs. Vermutlich haben Sie auch des Öfteren Straßenschilder abgetippt, verzerrte und oftmals undefinierbare Ziffern wiedergegeben oder auch nur Tierbilder ausgewählt, um zu bezeugen, dass sie kein Roboter, sondern ein echter Webseitenbesucher mit Herz & Seele sind, richtig?   Der Begriff “CAPTCHA” steht für “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart”. Frei übersetzt handelt es sich dabei also um einen „Test zur Unterscheidung zwischen Menschen und Computer“. CAPTCHAs dienen der IT-Sicherheit und...

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#125 - Was ist der Bitlocker? show art #125 - Was ist der Bitlocker?

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Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein Bitlocker?”    Bei BitLocker handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion von Microsoft, die in bestimmten Versionen des Windows-Betriebssystems integriert ist und eine Verschlüsselung der Systemlaufwerke, Festplatten oder Wechseldatenträger ermöglicht. Dadurch bleiben die Daten bei Diebstahl oder beim physischen Entfernen einer Festplatte aus einem Rechner geschützt. Die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung sorgt in erster Linie dafür, dass Nutzer Daten nur dann lesen oder schreiben können, wenn sie über das...

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#125 - Was ist eigentlich ein Ryuk? show art #125 - Was ist eigentlich ein Ryuk?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein Ryuk?”    Bei Ryuk handelt es sich um einen neuen hochriskanten Verschlüsselungstrojaner, der gezielt große Unternehmen und staatliche Behörden angreift, um immens hohe Lösegelder für die Entschlüsselung verschlüsselter Datenbestände zu fordern.   Der Verschlüsselungstrojaner Ryuk trat erstmals im August 2018 in Erscheinung und erwirtschaftete seitdem mindestens 705 Bitcoins Lösegeld – umgerechnet entspricht das derzeit 2,25 Millionen Euro. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit der Ransomware Hermes, gehen...

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Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein SD-Wan?“

 

Die Abkürzung SD-Wan steht für Software-Defined Wide Area Network. Und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Weitverkehrsnetz bei dem die Netzwerksteuerung softwaremäßig erfolgt und von der Hardware getrennt ist. Es ist noch ein sehr junges Verfahren, dessen Ursprünge im Software-defined Networking (SDN) liegen.

Im Gegensatz zur traditionellen WAN-Architektur, die wie Sie wissen sehr teuer und komplex sind, ermöglicht SD-WAN eine einfache und kostengünstige Einrichtung und Bereitstellung von WAN-Diensten an verteilten Standorten und bietet eine zentralisierte Verwaltung, netzwerkweite Kontrolle und Transparenz.

SD-WAN ist eine Overlay-Architektur, die die traditionelle WAN-Architektur um eine Software-Ebene erweitert. Beim SD-WAN-Konzept spielen Controller eine wichtige Rolle, da sie die diversen Switches und Router steuern und die Policies an die Netzknoten verteilen. Dabei verwaltet die Software alle netzrelevanten Daten zentral. Sprich alle Informationen über das Routing, das Netzwerkmanagement, die Konfiguration und die Sicherheitsrichtlinien. Außerdem schafft die Softwaresteuerung flexible Strukturen, denen problemlos neue Links, Pfade oder Verbindungsstrukturen hinzugefügt oder geändert werden können. Ebenso können die Sicherheitsrichtlinien flexibel eingesetzt werden.

Wie funktioniert SD-WAN nun eigentlich genau?

Im Groben müssen Sie sich das so vorstellen:

  • Die softwarebasierte Virtualisierung mittels Software-Defined Networking (SDN) Technologie und Network Function Virtualization (NFV) ermöglicht eine Netzwerk-Abstraktion. Die Netzwerkmanagement-Ebene, die auch Kontroll-Ebene (Control Plane) genannt wird und die optimale effektivste Route durch das Netzwerk bestimmt, wird dabei von der Datentransport-Ebene (Data Plane), die für die Weiterleitung der Datenpakete zuständig ist entkoppelt und in ein Cloud-System ausgelagert.
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  • Die Netzwerkmanagement-Ebene liegt jetzt als Overlay, über der WAN-Verbindung und ermöglicht die Priorisierung von Anwendungen und Datenpaketen sowie die Abstraktion der Unternehmensrichtlinien und eine zentralisierte Netzwerksteuerung und Überwachung. Mithilfe einer zentralen Management-Konsole können nun IT-Verantwortliche bestimmte Anwendungen und Datenströme nach Wichtigkeit priorisieren und über spezifische WAN-Verbindungen leiten. Das bedeutet, dass geschäftskritische und sicherheitsrelevante Daten und Anwendungen beispielsweise über sichere MPLS-Verbindungen verschickt werden und weniger kritische Daten über die Internetverbindungen wie Breitband, 3G/4G/LTE, Glasfaser).So kann der Datenverkehr dynamisch auf unterschiedliche Netzwerke und Verbindungen verlagert und dadurch die Bandbreite optimiert werden. Bei Ausfall einer Verbindung kann der Traffic auf andere Pfade umgeleitet werden. Dadurch kann bei einem Failover schnell reagiert und eine hohe Ausfallsicherheit erzielt werden.
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  • Darüber hinaus ermöglicht die Network Function Virtualization das WAN automatisiert anzupassen. Das heißt Netzfunktionen wie beispielsweise ein Multi-VPN, ein Internet-Breakout, oder eine Firewall können fast per Knopfdruck an bereitgestellt werden.Sie sehen, die SD-WAN Technologie erfüllt die Anforderungen, die Cloud-Services, SaaS, Big Data und IoT-Anwendungen heute an ein Netzwerk stellen. Es ergänzt und ersetzt herkömmliche WAN-Router und unterstützt Transporttechnologien wie MPLS, Internet und LTE. Durch die zentrale Netzwerksteuerung kann der Traffic in Echtzeit gesteuert werden. Es können flexible Strukturen aufgebaut, der WAN-Traffic und die Verbindungen können in Bezug auf die Kosten, Auslastung und Datensicherheit optimiert werden. Zudem kann Überlast verhindert und Verzögerungen und Paketverluste minimiert werden.Wie kann ein multinationales Unternehmen SD-WAN in seinem Netz einführen?
  • Im Prinzip führen drei Wege zum Software-defined WAN:
  • Ehe wir zum Schluss kommen, möchte Ich mich noch kurz einer Frage widmen:
  • Außerdem baut SD-WAN eine einheitliche Konnektivität über jeden Transportweg auf, indem es private und öffentliche Verbindungen, Festnetze, optische Netze, das Internet und Mobilfunknetze abstrahiert, wodurch vorhandene WAN-Verbindungen beibehalten und als Tunnel genutzt werden können, um die Bandbreite zu optimieren und die effektivste Route zu bestimmen.
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  1. Wie bereits geschildert, setzt ein SD-WAN auf einem bestehenden Netzwerk auf und überlagert es (Overlay).
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  3. Die vorhandene WAN-Infrastruktur wird durch eine komplett neue SD-WAN-Infrastruktur ersetzt, beispielsweise durch SD-WAN Boxen.
  4. oder
  5. SD-WAN wird als Service von einem WAN-Provider oder Internet Service Provider (ISP) bezogen. Jeder Ansatz bietet seine Vorteile und Nachteile.  
  6. Zusammenfassend kann ich sagen: Mit der SD-WAN-Technologie profitieren Sie durch eine
  1. Höhere Flexibilität: Da durch das intelligente Routing und hybrides Netzdesign, kritische Daten über das private MPLS, weniger kritische Daten über das öffentliche Internet geleitet werden. Außerdem können Sie mit Hilfe des Web-Portals Anpassungen wie z. B. Bandbreitenbedarf, Priorisierungen, Ports etc. kurzfristig selbst vornehmen werden.
  2.  
  3. Geringere Kosten: Da Bandbreitenintensive und gleichzeitig weniger kritische Anwendungen und Daten auf das preiswertere öffentliche Internet ausgelagert (Traffic Offloading) werden. Außerdem können Sie den Bandbreitenbedarf im Bedarfsfall kurzfristig selber erhöhen und senken. Dass heißt dass die höheren Kosten für mehr Bandbreite lediglich im tatsächlich benötigten Zeitraum entstehen und nicht darüber hinaus.