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#128 - Was ist eigentlich ein Hotspot?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Release Date: 12/06/2019

#133 - Was ist eigentlich WIPS? show art #133 - Was ist eigentlich WIPS?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein WIPS?”    Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich kurz -der Verständlichkeit halber- auf die Begrifflichkeiten Intrusion Detection System und Intrusion Prevention System eingehen.   Intrusion Detection Systeme (IDS) und Intrusion Prevention Systeme (IPS) sind beides Bestandteile der Netzwerkinfrastruktur und dienen dazu den Datenverkehr in Netzwerken vor Gefahren bzw. Angriffen zu schützen. Das Intrusion Detection System, kurz IDS, ist dabei in der Lage, anhand bestimmter Muster Angriffe auf...

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#132 - Was ist eigentlich eine Bandbreite? show art #132 - Was ist eigentlich eine Bandbreite?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Diese Folge wird unterstützt von Blinkist. Unter erhaltet ihr 25% auf das Jahresabo Blinkist Premium. Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich eine Bandbreite?”  Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass der Begriff "Bandbreite" in zwei verschiedenen Kontexten verwendet werden kann: In digitalen Systemen wird der Begriff Bandbreite oft als Synonym für die Übertragungsgeschwindigkeit oder die Übertragungskapazität verwendet. Die synonyme Verwendung der Begriffe geht auf den Zusammenhang zwischen Bandbreiten und Übertragungsraten zurück. Die Bandbreite stellt...

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#131 - Weihnachtsgrüsse - IT Manager Podcast 2020 show art #131 - Weihnachtsgrüsse - IT Manager Podcast 2020

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Liebe IT-Profis, wir betreiben den IT Manager Podcast nun schon bereits seit über 3,5 Jahren. Mit mittlerweile über 130 Episoden haben wir bereits viele IT-Begriffe erklärt und konnten vielen Zuhörern damit eine stetige Weiterbildung ermöglichen. Wir würden gerne wissen, wie soll es in 2020 für Euch weitergehen? Wie oft hört ihr unseren Podcast? Soll es weiterhin einmal wöchentlich ein Episode geben? Welche Themen wünscht ihr Euch für die Zukunft? Macht mit bei unserer Umfrage auf unserer Website unter innovativeIT.de Eine schöne und besinnlich Weihnachtszeit wünsche ich. Wir sind...

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#130 - Was ist ein Wireless Access Point? show art #130 - Was ist ein Wireless Access Point?

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Bei einem Wireless Access-Point, kurz WAP, handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine Hardwarekomponente, die als Schnittstelle zwischen dem LAN- und dem WLAN-Netzwerk fungiert und mehreren Notebooks und anderen mobilen Endgeräte gleichzeitig den Zugriff auf Netzwerkressourcen und gegebenenfalls das Internet ermöglicht. Wireless Access Points kommen hauptsächlich bei kleineren bis großen Netzwerkinstallationen zum Einsatz. Sie dienen zur Verstärkung des Funksignals und vergrößern somit die Reichweite des WLAN-Signals im gesamten Netzwerk. Das ist insofern von Vorteil, wenn es...

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#129 - Was bedeutet TPM? show art #129 - Was bedeutet TPM?

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Die Abkürzung TPM steht für Trusted Platform Module. Es handelt sich hierbei um einen Mikrochip, der Computer oder ähnliche Geräte um grundlegende Sicherheitsfunktionen erweitert, um die Plattformintegrität sicherzustellen. Sobald es auf einem System installiert ist, dient es zur sicheren Hinterlegung von Schlüsseln, Passwörtern und digitalen Zertifikaten, um eine Plattform-Validierung zu ermöglichen, eine zentrale Vertrauensbasis einzurichten und die Voraussetzungen für das Management von Anwender-Legitimationen zu schaffen. Außerdem lässt sich mit dem TPM verifizieren, dass an der...

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#128 - Was ist eigentlich ein Hotspot? show art #128 - Was ist eigentlich ein Hotspot?

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Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich ganz kurz auf zwei Begriffe eingehen, die häufig in Zusammenhang mit Hotspots genannt werden: WLAN und WiFi Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Area Network und bedeutet zu Deutsch: Drahtloses lokales Netzwerk. Die Verbindung zum Internet erfolgt also drahtlos über einen sogenannten WLAN-Router. Der wesentliche Unterschied zu einem normalen LAN ist, dass das Endgerät beispielsweise ein Notebook nicht mit einem Kabel, sondern über ein Funksignal mit dem Internet verbunden ist. WLANs zeichnen sich durch ihre große Sendeleistung,...

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#127 - Was ist FTP? show art #127 - Was ist FTP?

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Die Abkürzung FTP steht für File-Transfer-Protocol und ist die englische Bezeichnung für „Dateiübertragungsprotokoll”. Bei diesem Protokoll handelt es sich genauer gesagt um ein Netzwerkprotokoll, welches den Transfer von Daten zwischen einem Server und Client in einem IP-Netzwerk ermöglicht. Die ursprüngliche Spezifikation des File-Transfer-Protocol wurde am 16. April 1971 als veröffentlicht. RFC steht für Request for Comments und bezeichnet ein formelles Dokument der Internet Engineering Task Force. Im Oktober 1985 wurde mit die heute noch gültige Spezifikation des File...

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#126 - Was ist eigentlich ein Captcha? show art #126 - Was ist eigentlich ein Captcha?

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Jeder kennt sie, niemand mag sie: CAPTCHAs. Vermutlich haben Sie auch des Öfteren Straßenschilder abgetippt, verzerrte und oftmals undefinierbare Ziffern wiedergegeben oder auch nur Tierbilder ausgewählt, um zu bezeugen, dass sie kein Roboter, sondern ein echter Webseitenbesucher mit Herz & Seele sind, richtig?   Der Begriff “CAPTCHA” steht für “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart”. Frei übersetzt handelt es sich dabei also um einen „Test zur Unterscheidung zwischen Menschen und Computer“. CAPTCHAs dienen der IT-Sicherheit und...

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#125 - Was ist der Bitlocker? show art #125 - Was ist der Bitlocker?

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Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein Bitlocker?”    Bei BitLocker handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion von Microsoft, die in bestimmten Versionen des Windows-Betriebssystems integriert ist und eine Verschlüsselung der Systemlaufwerke, Festplatten oder Wechseldatenträger ermöglicht. Dadurch bleiben die Daten bei Diebstahl oder beim physischen Entfernen einer Festplatte aus einem Rechner geschützt. Die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung sorgt in erster Linie dafür, dass Nutzer Daten nur dann lesen oder schreiben können, wenn sie über das...

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#125 - Was ist eigentlich ein Ryuk? show art #125 - Was ist eigentlich ein Ryuk?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein Ryuk?”    Bei Ryuk handelt es sich um einen neuen hochriskanten Verschlüsselungstrojaner, der gezielt große Unternehmen und staatliche Behörden angreift, um immens hohe Lösegelder für die Entschlüsselung verschlüsselter Datenbestände zu fordern.   Der Verschlüsselungstrojaner Ryuk trat erstmals im August 2018 in Erscheinung und erwirtschaftete seitdem mindestens 705 Bitcoins Lösegeld – umgerechnet entspricht das derzeit 2,25 Millionen Euro. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit der Ransomware Hermes, gehen...

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Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich ganz kurz auf zwei Begriffe eingehen, die häufig in Zusammenhang mit Hotspots genannt werden: WLAN und WiFi

Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Area Network und bedeutet zu Deutsch: Drahtloses lokales Netzwerk. Die Verbindung zum Internet erfolgt also drahtlos über einen sogenannten WLAN-Router. Der wesentliche Unterschied zu einem normalen LAN ist, dass das Endgerät beispielsweise ein Notebook nicht mit einem Kabel, sondern über ein Funksignal mit dem Internet verbunden ist. WLANs zeichnen sich durch ihre große Sendeleistung, Reichweite sowie ihrer hohen Datenübertragungsrate aus.

WiFi hingegen steht für Wireless Fidelity und ist ein Kunstwort, das für den 802.11 Funk-Standard und dazu kompatible Geräte steht. Der Begriff WiFi wurde von einer Organisation namens Wi-Fi Alliance entwickelt, die Tests überwacht, die den nahtlosen Austausch zwischen Produkten zertifizieren. Ein Produkt, das die Tests besteht, erhält das Label "Wi-Fi certified" nach dem IEEE-802.11-Standard.

Kehren wir nun zurück zu unserer Ausgangsfrage: Was ist eigentlich ein Hotspot?

Ein Hotspot ist ein öffentlicher oder privater WLAN-Zugriffspunkt außerhalb des eigenen WLAN- Netzes. Öffentliche Hotspots, findet man mittlerweile an vielen öffentlichen Anlaufstellen wie Universitäten, Bibliotheken, Krankenhäusern, Flughäfen oder aber in Hotels, der Gastronomie und in Einkaufszentren. Während private WLAN-Zugänge nur von der Familie und vielleicht noch Gästen genutzt werden, sind Hotspots von vornherein auf eine öffentliche Nutzung angelegt.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gesicherten Netzwerken, auf die man ohne entsprechende Zugangsdaten keinen Zugriff hat, und ungesicherten Netzwerken, die für alle frei zugänglich sind. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

  • Ein gesichertes Netzwerk erfordert eine Authentifizierung mittels spezieller Zugangsdaten. Bei kostenpflichtigen Diensten ist eine Registrierung erforderlich, die ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Bei kostenfreiem WLAN, beispielsweise in Cafés oder Hotels, erhält man die Zugangsdaten meist auf Nachfrage. Hier genügt die Auswahl des entsprechenden Netzwerkes und die Eingabe der Zugangsdaten.
  • Bei einem ungesicherten, unverschlüsselten Netzwerk erspart man sich dagegen die Zeit für Registrierung und Einrichtung und kann sofort lossurfen. Dafür ist man hier unerwünschten Spähangriffen leichter ausgeliefert.

Wie funktioniert ein Hotspot-System?

Grundsätzlich werden öffentliche Hotspots mit speziellen “Free WiFi” oder “Hotspot” Schildern oder Aufkleber gekennzeichnet.

Sobald sich ein Nutzer in der Nähe eines öffentlichen WLAN-Hotspots befindet, muss er nur das WLAN seines Endgeräts aktivieren und nach “Verfügbare Netzwerke” suchen. Wird das WLAN des Anbieters angezeigt, kann er sich mit dem Netzwerk verbinden. Falls sich der Nutzer noch nicht authentifiziert hat, wird sein Web-Browser automatisch zunächst auf eine Anmeldeseite, ein sogenanntes Captive Portal, geleitet. Dort muss sich der Nutzer mittels Eingabe eines gültigen Prepaid- Codes oder Passwortes authentifizieren. Der eingegebene Prepaid- Code oder das Passwort wird anhand einer Datenbank, die im Internet oder lokal auf einem Hotspot-Router liegt, überprüft. Wenn der Code bzw. das Passwort mit den Informationen auf der Datenbank übereinstimmt wird der Benutzer freigeschaltet. Gleichzeitig wird ein Timer aktiviert der sicherstellt, dass der Zugang nach Ablauf der gebuchten Zeit endet und gesperrt wird. Allerdings ist es möglich, die Internet-Sitzung zwischenzeitlich zu unterbrechen. Meldet sich ein Nutzer ab, kann er sein nicht verbrauchtes Zeitguthaben später weiter nutzen. Einige Systeme bieten zudem die automatische Speicherung des Guthabens, falls der Benutzer vergisst, sich abzumelden.

In der Regel sind auf Hotspots eine Benutzerisolierung konfiguriert. Das bedeutet, dass die Daten, die an einen anderen Benutzer des gleichen Hotspots gerichtet sind, nicht weitergeleitet werden und damit der gegenseitige Zugriff auf Netzwerkdienste von Geräten anderer Benutzer unterbunden wird. Allerdings bietet die Benutzerisolierung keinen Schutz gegen das Abhören eigener Daten, da diese von Cyberkriminellen mit sogenannten Sniffer-Programmen auch direkt empfangen werden können.

Und da es bei der Nutzung öffentlicher Netzwerke keine absolute Sicherheit gibt, gilt jedoch die Grundregel bestenfalls überhaupt keine vertraulichen Daten über ein fremdes WLAN-Netz abzurufen. Will der Nutzer dennoch surfen, dann sollte er folgende Maßnahmen treffen:

  • Nutzung eines Virtual Private Network (VPN):
    • Durch die Nutzung eines VPN greift der Nutzer über einen verschlüsselten „Tunnel“ auf das Internet zu und verhindert so ein Abfangen von Daten durch einen Dritten.
  • Deaktivierung der automatischen Anmeldung an bekannten WLAN-Hotspots:
    • Durch die Deaktivierung der automatischen Anmeldung an bekannten Hotspots soll verhindert werden, dass Cyberkriminelle durch Benennung ihrer Hotspots nach gängigen Namen wie „Telekom“ oder „Free Wifi“ ein automatisches Einwählen von Nutzern erreichen, um dann deren Zugangsdaten abzugreifen oder den Datenverkehr mitzulesen.
  • Grundsätzliche Deaktivierung der WLAN-Schnittstelle des Endgeräts – Aktivierung nur im Bedarfsfall:
    • Deaktivierung der WLAN-Schnittstelle ist aus zwei verschiedenen Gründen eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Zum einen bietet ein ausgeschaltetes WLAN keine Angriffsfläche und zum anderen kann so das sog. WLAN-Tracking verhindert werden.
  • Deaktivierung von Datei- und Verzeichnisfreigaben:
    • Durch die Deaktivierung von Datei- und Verzeichnisfreigaben wird verhindert, dass das Gerät des Nutzers für andere sichtbar ist.

Werden die genannten Maßnahmen zur Sicherung des eigenen Datenverkehrs getroffen, so bewegt man sich bereits deutlich sicherer durch öffentliche Netzstrukturen. Trotzdem sollte man sich im Einzelfall immer zweimal überlegen, ob man mit dem Abrufen und dem Transfer vertraulicher Daten nicht „warten“ kann, bis man sich in einer geschützten Netzwerkumgebung befindet.

Bevor wir zum Schluss unseres heutigen Podcast kommen, möchte ich der Vollständigkeit halber noch kurz auf mobile Hotspots eingehen.

Grundsätzlich hat es Vorteile, einen mobilen Hotspot einzurichten anstatt einen lokalen Hotspot zu nutzen. Denn lokale Hotspots, wie etwa in einem Café, sind häufig überlastet und haben zudem nur eine bestimmte Reichweite. Mit einem mobilen Hotspot ist man unabhängig von diesen Faktoren. Außerdem bietet ein mobiler Hotspot Sicherheit, da die Daten nicht über das Netzwerk eines öffentlichen lokalen Hotspots fließen, bei dem andere WLAN-Nutzer diese möglicherweise einsehen könnten.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um einen mobilen Hotspot einzurichten.

  1. Mittels Smartphones: Als mobiler Hotspot baut das Smartphone eine Verbindung mit dem Internet auf und stellt diese anderen Geräten zur Verfügung. Dabei verbindet sich das Smartphone über das Mobilfunknetz mit einem oder mehreren internetfähigen Geräten, etwa Notebooks, PCs, Tablets und anderen Smartphones. Dieser Vorgang nennt sich Tethering.
  2. Mittels Mobile WLAN Router/MiFi Router: Hier handelt es sich um kleine Geräte, die sich mit dem mobilen Netz über 2G, 3G oder 4G verbinden und ein WLAN Netzwerk erstellen. Solche MiFi Router sind sehr praktisch, da sie es einem fast überall erlauben, schnell und unkompliziert ins Internet einzusteigen. Alles was man für mobiles Internet unterwegs braucht ist also eine SIM-Karte und einen MiFi Router (mobiler Wlan Router).

Kontakt: Ingo Lücker, ingo.luecker@itleague.de