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#130 - Was ist ein Wireless Access Point?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Release Date: 12/20/2019

#133 - Was ist eigentlich WIPS? show art #133 - Was ist eigentlich WIPS?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein WIPS?”    Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich kurz -der Verständlichkeit halber- auf die Begrifflichkeiten Intrusion Detection System und Intrusion Prevention System eingehen.   Intrusion Detection Systeme (IDS) und Intrusion Prevention Systeme (IPS) sind beides Bestandteile der Netzwerkinfrastruktur und dienen dazu den Datenverkehr in Netzwerken vor Gefahren bzw. Angriffen zu schützen. Das Intrusion Detection System, kurz IDS, ist dabei in der Lage, anhand bestimmter Muster Angriffe auf...

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#132 - Was ist eigentlich eine Bandbreite? show art #132 - Was ist eigentlich eine Bandbreite?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Diese Folge wird unterstützt von Blinkist. Unter erhaltet ihr 25% auf das Jahresabo Blinkist Premium. Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich eine Bandbreite?”  Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass der Begriff "Bandbreite" in zwei verschiedenen Kontexten verwendet werden kann: In digitalen Systemen wird der Begriff Bandbreite oft als Synonym für die Übertragungsgeschwindigkeit oder die Übertragungskapazität verwendet. Die synonyme Verwendung der Begriffe geht auf den Zusammenhang zwischen Bandbreiten und Übertragungsraten zurück. Die Bandbreite stellt...

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#131 - Weihnachtsgrüsse - IT Manager Podcast 2020 show art #131 - Weihnachtsgrüsse - IT Manager Podcast 2020

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Liebe IT-Profis, wir betreiben den IT Manager Podcast nun schon bereits seit über 3,5 Jahren. Mit mittlerweile über 130 Episoden haben wir bereits viele IT-Begriffe erklärt und konnten vielen Zuhörern damit eine stetige Weiterbildung ermöglichen. Wir würden gerne wissen, wie soll es in 2020 für Euch weitergehen? Wie oft hört ihr unseren Podcast? Soll es weiterhin einmal wöchentlich ein Episode geben? Welche Themen wünscht ihr Euch für die Zukunft? Macht mit bei unserer Umfrage auf unserer Website unter innovativeIT.de Eine schöne und besinnlich Weihnachtszeit wünsche ich. Wir sind...

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#130 - Was ist ein Wireless Access Point? show art #130 - Was ist ein Wireless Access Point?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Bei einem Wireless Access-Point, kurz WAP, handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine Hardwarekomponente, die als Schnittstelle zwischen dem LAN- und dem WLAN-Netzwerk fungiert und mehreren Notebooks und anderen mobilen Endgeräte gleichzeitig den Zugriff auf Netzwerkressourcen und gegebenenfalls das Internet ermöglicht. Wireless Access Points kommen hauptsächlich bei kleineren bis großen Netzwerkinstallationen zum Einsatz. Sie dienen zur Verstärkung des Funksignals und vergrößern somit die Reichweite des WLAN-Signals im gesamten Netzwerk. Das ist insofern von Vorteil, wenn es...

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#129 - Was bedeutet TPM? show art #129 - Was bedeutet TPM?

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Die Abkürzung TPM steht für Trusted Platform Module. Es handelt sich hierbei um einen Mikrochip, der Computer oder ähnliche Geräte um grundlegende Sicherheitsfunktionen erweitert, um die Plattformintegrität sicherzustellen. Sobald es auf einem System installiert ist, dient es zur sicheren Hinterlegung von Schlüsseln, Passwörtern und digitalen Zertifikaten, um eine Plattform-Validierung zu ermöglichen, eine zentrale Vertrauensbasis einzurichten und die Voraussetzungen für das Management von Anwender-Legitimationen zu schaffen. Außerdem lässt sich mit dem TPM verifizieren, dass an der...

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#128 - Was ist eigentlich ein Hotspot? show art #128 - Was ist eigentlich ein Hotspot?

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Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich ganz kurz auf zwei Begriffe eingehen, die häufig in Zusammenhang mit Hotspots genannt werden: WLAN und WiFi Die Abkürzung WLAN steht für Wireless Local Area Network und bedeutet zu Deutsch: Drahtloses lokales Netzwerk. Die Verbindung zum Internet erfolgt also drahtlos über einen sogenannten WLAN-Router. Der wesentliche Unterschied zu einem normalen LAN ist, dass das Endgerät beispielsweise ein Notebook nicht mit einem Kabel, sondern über ein Funksignal mit dem Internet verbunden ist. WLANs zeichnen sich durch ihre große Sendeleistung,...

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#127 - Was ist FTP? show art #127 - Was ist FTP?

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Die Abkürzung FTP steht für File-Transfer-Protocol und ist die englische Bezeichnung für „Dateiübertragungsprotokoll”. Bei diesem Protokoll handelt es sich genauer gesagt um ein Netzwerkprotokoll, welches den Transfer von Daten zwischen einem Server und Client in einem IP-Netzwerk ermöglicht. Die ursprüngliche Spezifikation des File-Transfer-Protocol wurde am 16. April 1971 als veröffentlicht. RFC steht für Request for Comments und bezeichnet ein formelles Dokument der Internet Engineering Task Force. Im Oktober 1985 wurde mit die heute noch gültige Spezifikation des File...

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#126 - Was ist eigentlich ein Captcha? show art #126 - Was ist eigentlich ein Captcha?

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Jeder kennt sie, niemand mag sie: CAPTCHAs. Vermutlich haben Sie auch des Öfteren Straßenschilder abgetippt, verzerrte und oftmals undefinierbare Ziffern wiedergegeben oder auch nur Tierbilder ausgewählt, um zu bezeugen, dass sie kein Roboter, sondern ein echter Webseitenbesucher mit Herz & Seele sind, richtig?   Der Begriff “CAPTCHA” steht für “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart”. Frei übersetzt handelt es sich dabei also um einen „Test zur Unterscheidung zwischen Menschen und Computer“. CAPTCHAs dienen der IT-Sicherheit und...

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#125 - Was ist der Bitlocker? show art #125 - Was ist der Bitlocker?

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Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein Bitlocker?”    Bei BitLocker handelt es sich um eine Sicherheitsfunktion von Microsoft, die in bestimmten Versionen des Windows-Betriebssystems integriert ist und eine Verschlüsselung der Systemlaufwerke, Festplatten oder Wechseldatenträger ermöglicht. Dadurch bleiben die Daten bei Diebstahl oder beim physischen Entfernen einer Festplatte aus einem Rechner geschützt. Die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung sorgt in erster Linie dafür, dass Nutzer Daten nur dann lesen oder schreiben können, wenn sie über das...

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#125 - Was ist eigentlich ein Ryuk? show art #125 - Was ist eigentlich ein Ryuk?

IT Manager Podcast (DE, german) - IT-Begriffe einfach und verständlich erklärt

Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein Ryuk?”    Bei Ryuk handelt es sich um einen neuen hochriskanten Verschlüsselungstrojaner, der gezielt große Unternehmen und staatliche Behörden angreift, um immens hohe Lösegelder für die Entschlüsselung verschlüsselter Datenbestände zu fordern.   Der Verschlüsselungstrojaner Ryuk trat erstmals im August 2018 in Erscheinung und erwirtschaftete seitdem mindestens 705 Bitcoins Lösegeld – umgerechnet entspricht das derzeit 2,25 Millionen Euro. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit der Ransomware Hermes, gehen...

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Bei einem Wireless Access-Point, kurz WAP, handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine Hardwarekomponente, die als Schnittstelle zwischen dem LAN- und dem WLAN-Netzwerk fungiert und mehreren Notebooks und anderen mobilen Endgeräte gleichzeitig den Zugriff auf Netzwerkressourcen und gegebenenfalls das Internet ermöglicht.

Wireless Access Points kommen hauptsächlich bei kleineren bis großen Netzwerkinstallationen zum Einsatz. Sie dienen zur Verstärkung des Funksignals und vergrößern somit die Reichweite des WLAN-Signals im gesamten Netzwerk. Das ist insofern von Vorteil, wenn es Bereiche gibt, in denen man ein WLAN-Netzwerk nutzen möchte, die Signalstärke aber nicht ausreicht.

Dabei gleicht ihre Arbeitsweise einem Switch oder eine Netzwerk-Bridge. Das bedeutet sie verbinden verschiedene Geräte auf hardwarenahem Niveau miteinander und vermeiden dabei einerseits Datenkollisionen durch Techniken wie CSMA/CA und überbrücken andererseits Unterschiede zwischen verschiedenen Übertragungsmedien.

Wireless Access Points sind im OSI-Modell in der Sicherungsschicht sprich in der Schicht 2, dem Data Link Layer, angesiedelt. Sie arbeiten in der Regel nach dem Standard IEEE-802.11 und werden per sogenannter Service Set Identifier, kurz SSID, von den Geräten im Netzwerk identifiziert. Dabei wird die Funkverbindung bzw. die Kommunikation durch die Verschlüsselungsverfahren Wired Equivalent Privacy (WEP), Wi-Fi Protected Access oder Wi-Fi Protected Access 2. Wobei man erwähnen muss, dass die Vorgänger WPA und Wired Equivalent Privacy inzwischen als überholt und angreifbar gelten.

Mittlerweile sind Wireless Access Points in vielfältigsten Ausführungen verfügbar. Neben spezialisierter Hardware gibt es auch Softwarelösungen, mit denen sich klassische Rechner zu einem Wireless Access Point umrüsten lassen.

Außerdem lassen sich aktuelle Wireless Access Points über ein Set von verschiedenen Betriebsmodi, die unterschiedliche Infrastrukturen abbilden, unterscheiden:

Hierunter zählen: Infrastruktur Modus, Ad-Hoc Modus, Client Modus, Ethernet Bridge Modus, Bridge Modus, Repeater Modus.

 

  • Infrastruktur Modus
    • Der Infrastruktur Modus wird auch Access Point Modus genannt. Er wird wiederum in drei mögliche Betriebsmodi unterteilt:

Dazu zählt:

  • das Basic Service Set, kurz BSS. Hier bedient ein einzelner Access Point alle drahtlos angebundenen Clients. Diese bilden dann ein autarkes Intranet.
  • das Extended Service Set, kurz ESS. Hier lassen sich mehrere Access Points per Ethernet verbinden und mit einem identischen Netzwerknamen “Extended Service Set Identifier” versehen. Solche Infrastrukturen decken im Gegensatz zu einzelnen Wireless Access Points größere Fläche per Funk ab. Dabei werden die Clients automatisch zwischen den Access Points übergeben. Diesen Vorgang nennt man auch Roaming.
  • Das Wireless Distribution System kurz WDS. Hier können mehreren Access Points derweil, drahtlos miteinander zu kommunizieren. Hier unterscheidet man zwischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (Wireless Bridge) sowie Punkt-zu-Multipunkt-Verbindungen (Wireless Repeater).
  • Ad-Hoc Modus
    • Beim Ad-Hoc Modus sind alle beteiligten Geräte, egal ob es sich um die der Nutzer handelt oder ob es Access Points bzw. Router sind, gleichwertig. Von keinem Access Point werden "höherwertige" oder "zentrale" Aufgaben übernommen. Alle Access Points benutzen denselben Netzwerknamen und erhalten, wenn gewünscht, die gleichen Verschlüsselungseinstellungen. Da es keine zentrale Instanz gibt, sind die koordinierenden Funktionen von den jeweiligen Endgeräten zu übernehmen. Der Datentransfer erfolgt in diesem Modus über die Teilnehmer.
  • Client Modus
    • Der Client Modus ist eine Betriebsart, bei dem sich der im Client Modus betriebene Access Point gegenüber dem übergeordneten Access Point als Wireless Adapter verhält. Über einen solchen lassen sich Endgeräte in drahtlose Infrastrukturen einbinden, die lediglich über eine drahtgebundene Netzwerkschnittstelle verfügen.
  • Ethernet Bridge Modus
    • Der Modus Ethernet Bridge dient dazu, eine Verbindung zu drahtgebundenen Netzen herzustellen. Damit können mit einem Access Point verbundene Clients nicht nur untereinander kommunizieren, sondern auch auf eine per Kabel verfügbare Internetanbindung zugreifen.
  • Bridge Modus
    • Der Bridge Modus dient zur Verbindung von räumlich entfernten Netzwerken ohne Gebäudegrenzen. Die genutzten Access Points sind dann mit wetterfesten Außenantennen ausgerüstet, die Richt- und Rundstrahlcharakteristik aufweisen, um die Reichweite zu erhöhen. Zu berücksichtigen ist, dass zwischen den Gebäuden eine direkte Sichtverbindung besteht und die benutzten Access Points vom gleichen Hersteller sein sollten.
  • Repeater Modus
    • Beim Repeater Modus wird der Access Point als Repeater konfiguriert, um die Reichweite zwischen einem eingerichteten Access Point oder Router und dem Netzwerknutzer zu vergrößern. Als Repeater-Modus betrieben dient der Access Point nur der Weiterleitung von Daten.

Kommen wir nun zu den Vor-und Nachteilen, die der Einsatz von Wireless Access Points bringt?

Wireless Access Points bieten eine ganze Reihe von Vorteilen, die ich zum Teil bereits erwähnt habe:

Dazu zählen:

  • Mehr Benutzerzugriff – Ein gewöhnlicher WLAN-Router kann nur eine begrenzte Anzahl an Benutzerzugriffen unterstützen, während der Wireless Access Point in der Lage ist, sogar hunderten von Benutzern Zugriff zu gewähren. Außerdem hat er eine stärkere Fähigkeit, Signale zu senden und zu empfangen. Insbesondere in einem großen Bereich, der eine drahtlose Abdeckung benötigt, hat ein Wireless Access Point mehr Vorteile als ein drahtloser Router.
  • Breitere Reichweite der Übertragung – ein Wireless Access Point kann weitere Entfernungen abdecken.
  • Flexible Vernetzung – Ein Wireless Access Point hat eine Vielzahl von Modi zur Auswahl, die sehr flexibel sind.

Die nennenswerten Nachteile von Wireless Access Points sind:

  • Hohe Kosten – Denn je größer der Umfang des drahtlosen Unternehmensnetzwerks ist, desto mehr Wireless Access Points werden benötigt.
  • Schlechte Stabilität –Denn anders als ein kabelgebundenes und geswitchtes Ethernet stellt die Luftschnittstelle ein vergleichsweise langsames, störanfälliges sowie geteiltes Medium dar. Zudem müssen sich die Clients die verfügbare Bandbreite teilen.

 

Bevor wir nun zum Ende unseres heutigen Podcast kommen, möchte ich noch ganz kurz auf das Thema Sicherheit eingehen.

Ein Wireless Access-Point stellt ein potenzielles Einfallstor dar. Um das Netzwerk vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen, muss man darauf achten, dass der eingesetzte Wireless Access Point die aktuellen Sicherheitstechniken unterstützt. Außerdem lassen sich die Endgeräte mit dem WiFi-Protected Setup, kurz WPS, über das WLAN mit dem Router verbinden, ohne dass der Netzwerkschlüssel benötigt wird.

Kontakt: Ingo Lücker, ingo.luecker@itleague.de