#1015 - Provisionssysteme im Vertrieb: Warum 70 % mehr schaden als nutzen (und wie du das änderst) Mit Dirk Zupancic und Ingo Gotsch
VertriebsFunk – Vertrieb, Recruiting und Karriere
Release Date: 01/28/2026
VertriebsFunk – Vertrieb, Recruiting und Karriere
Estimated reading time: 9 Minuten Provisionssysteme im Vertrieb sind für viele Unternehmen jedes Jahr wieder ein Riesenthema – besonders dann, wenn Jahreswechsel, Planungszyklus und der Klassiker „Wir müssen die Mannschaft motivieren“ zusammenkommen. Natürlich kannst du mit Provisionssystemen im Vertrieb brutal gute Anreize setzen, weil du damit Fokus schaffst, Leistung belohnst und Orientierung gibst. Genauso schnell kannst du jedoch das Gegenteil auslösen: Misstrauen, Deal-Verschieberei, KPI-Theater – und am Ende kaufst du Frieden mit Geld. Meine Erfahrung: Rund 70% der...
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Estimated reading time: 9 Minuten Viele Vertriebsteams in Deutschland haben ein Problem, das man selten offen ausspricht: Sie sind erfahren, sie sind nett – und trotzdem verkaufen sie unter Wert. Nicht, weil die Leute faul sind. Sondern weil sie nie gelernt haben, wie gutes Verkaufen wirklich funktioniert. Oder besser: Sie haben es nie sauber trainiert. Wenn du heute Vertriebstraining einkaufst oder intern aufsetzen willst, dann geht es nicht um „noch ein Seminar“. Es geht um Standards. Um Übung. Um Feedback. Und um einen Transfer in den Alltag, der sichtbar wird: bessere Gespräche,...
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Estimated reading time: 11 Minuten Recruiting fühlt sich 2026 für viele Mittelständler an wie Vertrieb in einer neuen Disziplin: Der Markt ist in Bewegung, Kandidaten sind wählerisch – und gleichzeitig entstehen wieder Chancen, an richtig gute Leute ranzukommen. Der Haken: Mit „Wir schalten mal eine Anzeige auf der Website“ gewinnt heute niemand mehr. Ich habe dazu mit Pia Tischer gesprochen. Sie ist Geschäftsführerin der coveto ATS GmbH – ein deutsches Softwareunternehmen, das seit 25 Jahren Recruiting-Prozesse im Mittelstand digitalisiert („Von KMU für KMU“). coveto...
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B2B Sales Trends 2026 (auch: B2B Vertriebstrends 2026) sind kein „Nice-to-know“, sondern sie entscheiden, ob dein Team schneller wird – oder ob ihr 2026 noch mehr arbeitet und trotzdem weniger gewinnt. Ich sehe im Markt gerade zwei Extreme: Die einen rennen noch immer auf Masse, und zwar mit mehr Leads, mehr Calls und mehr Angeboten. Gleichzeitig wundern sie sich, warum die Pipeline zwar voll aussieht, aber dennoch nichts durchgeht. Die anderen machen etwas Radikales: Sie bauen ein System, sie fokussieren, und sie nutzen KI im Vertrieb 2026 nicht als Spielzeug, sondern als Verstärker....
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Estimated reading time: 11 Minuten Im B2B-Vertrieb verkaufst du nicht “Features”. Du verkaufst Klarheit, und du verkaufst Entscheidungssicherheit. Genau darum geht es hier: Bedarfsermittlung im B2B – nicht irgendwann, sondern planbar, sauber und wiederholbar. Statt nur zu hören, was der Kunde sagt, willst du verstehen, was wirklich dahintersteckt, damit du nicht am Symptom hängen bleibst. Gleichzeitig brauchst du den Blick fürs Buying Center, weil sonst der echte Entscheider unsichtbar bleibt. Und damit sind wir beim Kern: Entscheider identifizieren ist nicht „nice to have“,...
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Ausgewählte Links zur Episode 📌 📌 📌 Personen in dieser Folge 👤 👤 Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B Sales Podcast: Mit über 1.000 Folgen gebe ich dir so viel Wissen und Inspiration wie möglich für deinen Erfolg. Mit dem VertriebsFunk Podcast unterstütze ich dich bei deiner Karriere und deinem Erfolg. Egal, ob als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder Teil von HR – ich gebe dir praktische Tipps für deine Fragen und Herausforderungen: die richtigen Mitarbeiter gewinnen, mehr Umsatz generieren, deinen Verkauf pushen oder dein Mindset...
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Ausgewählte Links zur Episode 📌 📌 📌 Personen in dieser Folge 👤 👤
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Vom Auftragsannehmer zum echten Challenger Sales – die einzige Sales-Rolle, die KI nicht ersetzen kann. In dieser VertriebsFunk-Folge spreche ich mit Markus Härlin darüber, warum klassische Auftragsannehmer, Problemlöser und Sachbearbeiter im Vertrieb ausgedient haben. Außerdem erfährst du, wie du dich und dein Team Schritt für Schritt in Richtung Challenger entwickelst. Fakt ist: Ein großer Teil der Tätigkeiten im Vertrieb lässt sich heute schon automatisieren. Administrative Aufgaben, Standardangebote und einfache Follow-ups – all das kann KI sehr gut übernehmen. Übrig bleibt...
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Fokus statt Füllstand – warum eine scheinbar volle Pipeline dir trotzdem den Umsatz kaputt macht und wie du deinen Vertrieb fokussieren und das Schrotflintensyndrom im Vertrieb ein für alle Mal loswirst. Vielleicht kennst du das: Die Pipeline ist voll, überall „heiße“ Opportunities, jede Menge Angebote im System, Pre-Sales und Technik sind permanent am Limit – und trotzdem bricht dir am Monats- oder Quartalsende der Forecast zusammen. Angebote werden x-mal geschoben, Deals sterben leise oder verwandeln sich in Zombie-Chancen, die seit Monaten niemand mehr ernsthaft nachfasst. Nach...
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Erfolg im Vertrieb beginnt mit dem richtigen Netzwerk – Inside BdVM für Vertriebsmanager. Mit Heinz-Georg Geissler. Wenn du als Vertriebsmanager wachsen willst, zählt mehr als Produkt und Preis. Du brauchst Menschen, die Wissen teilen und dich schneller machen. Deshalb nehme ich dich heute mit in den Bundesverband der Vertriebsmanager (BdVM): für wen er gedacht ist, welche Formate es gibt und wie du damit sofort Fortschritt erzielst. Der BdVM richtet sich an Vertriebsmanagerinnen und Vertriebsmanager mit Personal- oder Budgetverantwortung. Aber auch Talente mit Ambition sind willkommen....
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Provisionssysteme im Vertrieb sind für viele Unternehmen jedes Jahr wieder ein Riesenthema – besonders dann, wenn Jahreswechsel, Planungszyklus und der Klassiker „Wir müssen die Mannschaft motivieren“ zusammenkommen.
Natürlich kannst du mit Provisionssystemen im Vertrieb brutal gute Anreize setzen, weil du damit Fokus schaffst, Leistung belohnst und Orientierung gibst.
Genauso schnell kannst du jedoch das Gegenteil auslösen: Misstrauen, Deal-Verschieberei, KPI-Theater – und am Ende kaufst du Frieden mit Geld.
Meine Erfahrung: Rund 70% der Provisionssysteme im Vertrieb, die ich da draußen sehe, haben deutliche Mängel. Deshalb bekommst du hier die 7 häufigsten Fehler – und außerdem ein simples Framework, mit dem du dein Provisionsmodell Vertrieb wieder zu einem echten Führungsinstrument machst.
Kurz erklärt: Was sind Provisionssysteme im Vertrieb?
Provisionssysteme im Vertrieb regeln, wie variable Vergütung entsteht – also welche Leistung belohnt wird und wie stark.
Das kann klassisch als Vertriebsprovision (z. B. pro Auftrag) laufen. Alternativ arbeitest du mit Zielprämien oder einem Mix. Viele nennen das Ganze auch einfach Vertriebsbonus System, weil am Ende „Bonus“ draufsteht – egal, wie es gebaut ist.
Entscheidend ist nicht der Name, sondern die Wirkung: Was macht dein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag mit Verhalten, Fokus und Prioritäten?
Warum Provisionssysteme im Vertrieb oft mehr schaden als nutzen
Viele behandeln Vergütung wie einen Lichtschalter: „Mehr Geld = mehr Leistung.“ Das klingt logisch, funktioniert aber nur, wenn drei Dinge gleichzeitig stimmen.
- Verständlich: Jeder kapiert es sofort.
- Beeinflussbar: Der Verkäufer kann es wirklich steuern.
- Zielgenau: Es belohnt exakt das, was du wirklich willst.
Fehlt nur einer dieser Punkte, optimieren Menschen das System. Und zwar nicht den Kunden, nicht den Umsatz, sondern die Mechanik.
Typische Symptome schlechter Provisionssysteme im Vertrieb sind deshalb:
- Top-Performer fühlen sich ausgebremst und gehen.
- Deals werden verschoben („Wartet mal bis nächstes Quartal…“), weil es sich rechnet.
- Es wird an Aktivitäten geschraubt, obwohl Ergebnisse fehlen.
- Am Jahresende wird gestritten – und du zahlst, damit Ruhe ist.
Die 7 Fehler bei Provisionssystemen im Vertrieb – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Fleißige werden nicht spürbar belohnt (High Performer zu wenig Unterschied)
Ist der Unterschied zwischen „solide erfüllt“ und „richtig abgeliefert“ zu klein, programmierst du Mittelmaß ein. Das ist hart, aber es ist so.
Fix: Bau eine Kurve, bei der Mehrleistung spürbar mehr bringt. Nicht symbolisch, sondern wirklich spürbar. Sonst ist dein Provisionsmodell Vertrieb kein Antrieb, sondern Deko.
Fehler 2: Der Bonus ist nicht beeinflussbar
Ein Klassiker: Bonus auf Konzern-Kennzahlen, EMEA-Ergebnis, EBIT-Logiken oder andere Größen, die ein Verkäufer oder Vertriebsleiter kaum steuern kann. Genau deshalb entsteht Zynismus statt Motivation.
Fix: Trenne sauber:
- Performance-Anreiz (rollennah, beeinflussbar)
- Erfolgsbeteiligung (optional, on top, „Mitunternehmertum“)
Wenn es nicht beeinflussbar ist, motiviert es nicht – sondern es nervt im Excel.
Fehler 3: Du bezahlst Aktivitäten statt Ergebnisse
„CRM-Pflege“, „Anzahl Termine“, „Anzahl Angebote“ – ich verstehe den Gedanken. Trotzdem gilt: Wer Aktivitäten bezahlt, bekommt Aktivitäten. Umsatz kommt dadurch nicht automatisch.
Fix: Bezahle Outcomes (Umsatz, DB, Neukunden, Verlängerung – je nach Rolle). Standards gehören dagegen in Führung und Ausbildung, nicht in Vergütung.
Merksatz: Kommt ein Profi-Fußballer ohne Turnschuhe zum Spiel, baust du dafür kein Bonus-Modul. Du sagst: Entweder Turnschuhe – oder Bank.
Fehler 4: Dein Provisionssystem ist zu komplex oder intransparent
Sagt jemand am Jahresende: „Ich habe Bonus bekommen – keine Ahnung wofür“, hast du keine Steuerung. Dann hast du Zufall.
Fix: Drei Regeln für Provisionssysteme im Vertrieb:
- In 60 Sekunden erklärbar (ohne Excel-Zauberei)
- Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte)
- Wenige Ziele, dafür die richtigen
Fehler 5: Ziele sind nicht sauber hergeleitet (Top-down ohne Bottom-up)
Viele Ziele werden „von oben“ runtergebrochen. Dadurch entsteht Widerstand, es gibt Diskussionen – und irgendwann beginnt der Kampf um Zielsenkung.
Fix: Ziele brauchen beides:
- Top-down: Unternehmensziel → Vertriebsziel → Team → Individuum
- Bottom-up: Markt-Realität, Pipeline, Einschätzung der Teams
Ja, das ist manchmal Konflikt. Allerdings beginnt genau da Führung – und dafür wirst du bezahlt.
Fehler 6: Auszahlung kommt zu spät
Jahresbonus kann funktionieren, allerdings ist er oft zu weit weg von der Leistung. Dadurch fehlt unterwegs die Energie, obwohl die Ziele hart sind.
Fix: Bau Zyklen passend zum Geschäft:
- Kurze Sales Cycles: monatlich oder quartalsweise
- Lange Sales Cycles: Meilensteine + Zwischenfeedback + klare Regeln
Leistung → Feedback → Belohnung. Je näher, desto stärker.
Fehler 7: Die Belohnung ist zu gering – oder gedeckelt
95% fix, 5% variabel? Das ist kein Steuerungsinstrument, sondern Trinkgeld. Gleichzeitig sind Deckelungen oft der Turbo für „Deal ins nächste Jahr“.
Fix:
- Wirksamer variabler Anteil (damit es überhaupt wahrgenommen wird)
- Wenige Ziele (nicht 12 Mini-Ziele, die sich nach nichts anfühlen)
- Kein harter Deckel – und wenn du begrenzen musst, dann lieber weich (abflachende Kurve statt Mauer)
Framework: Provisionssysteme im Vertrieb in 5 Schritten verbessern
Wenn du dein Provisionsmodell Vertrieb sauber aufstellst, brauchst du keine Magie. Dafür brauchst du Klarheit – und zwar Schritt für Schritt.
1) Zweck klären
Was soll das System tun? Leistung pushen, Neukunden forcieren, Marge schützen oder Bestand halten? Schreib es in einen Satz, damit alle das gleiche Zielbild haben.
2) 1–3 Erfolgsgrößen definieren
Weniger ist mehr, weil Fokus gewinnt. Nimm deshalb das, was wirklich zählt – und was die Rolle auch beeinflussen kann.
3) Kurve bauen (Ziel, Übererfüllung, Accelerator)
Mehrleistung muss spürbar mehr bringen. Sonst lohnt sich „Mehr“ nicht, und dann bekommst du „Genug“.
4) Transparenz schaffen
Kennt das Team den eigenen Stand nicht, wird nicht gesteuert. Transparenz macht aus einem Vertriebsbonus System ein Führungsinstrument.
5) Einführung wie ein Change-Projekt
Kommunikation, Training, Pilot, Feedback, Nachschärfen – und dann konsequent leben. Denn ein System ist nur so gut wie seine Umsetzung.
3 Praxisbeispiele: So wirkt ein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag
Beispiel 1: Der „KPI-Bonus“
Du bezahlst CRM-Pflege, Termine, Angebote. Ergebnis: CRM ist voll, Termine sind drin, Angebote auch – nur Umsatz kommt nicht automatisch.
Besser: Standards über Führung. Geld über Ergebnis. Dann wird CRM ein Werkzeug und nicht ein Bonus-Spiel.
Beispiel 2: Deckelung ab 100%
Der Verkäufer ist bei 110%, der Bonus ist gedeckelt. Also verschiebt er den Deal. Nicht weil er böse ist, sondern weil er rational ist.
Besser: Keine harte Mauer. Wenn nötig, flache die Kurve ab – aber setz niemals „Stopp“.
Beispiel 3: Konzern-Bonus für alle
Deutschland läuft top, EMEA läuft schlecht, Bonus fällt aus. Ergebnis: Zynismus.
Besser: Team-/Rollenlogik + beeinflussbare Ziele. Konzern-Erfolg höchstens als kleiner, separater Anteil.
Checkliste: Provisionssysteme im Vertrieb schnell prüfen
- Kann jeder Verkäufer das System in 60 Sekunden erklären?
- Ist die Variable spürbar oder nur Symbolik?
- Belohnen wir Ergebnisse (Outcome) statt Aktivitäts-KPIs?
- Ist alles beeinflussbar – oder zahlen wir auf „Wetter“?
- Gibt es eine klare Kurve für Übererfüllung?
- Haben wir eine Deckelung? Und wenn ja: Welche Nebenwirkungen erzeugt sie?
- Wie transparent ist die Vertriebsprovision bzw. das Vertriebsbonus System im Alltag?
- Wie oft zahlen wir aus – und passt das zum Sales Cycle?
Quick Takeaways
- Provisionssysteme im Vertrieb müssen Mehrleistung spürbar belohnen.
- Was nicht beeinflussbar ist, motiviert nicht – und wird deshalb zum Problem.
- Bezahle Outcomes, während du Standards über Führung sicherstellst.
- Komplexität killt Wirkung, wohingegen Transparenz Vertrauen schafft.
- Deckelungen fördern Deal-Verschiebung.
- Ein Provisionsmodell Vertrieb ist Führung in Zahlenform.
Fazit: Mach dein Provisionssystem wieder einfach, fair und wirksam
Ein gutes System ist kein Excel-Kunstwerk. Stattdessen ist es ein Verstärker: für Fokus, für Leistung und für die richtigen Prioritäten.
Wenn dein aktuelles Setup Diskussionen produziert, Misstrauen triggert oder „Gaming“ auslöst, liegt das selten an den Menschen. Meistens ist es ein Systemproblem.
Bring es zurück auf drei Dinge: klar, beeinflussbar und zielgenau. Dann funktionieren Provisionssysteme im Vertrieb wieder so, wie sie sollen: als Hebel für Performance.
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Dein Feedback
Wie sieht euer Provisionsmodell Vertrieb aktuell aus? Und wo würdest du sagen: „Da verlieren wir Geld“ – oder „da passiert Deal-Verschiebung“?
Wenn dir der Beitrag geholfen hat, teile ihn gern im Team. Gerade bei Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System spart Klarheit am Ende richtig Geld.
Sie muss spürbar sein. Ist der variable Anteil zu klein, wirkt er kaum. Entscheidend sind Rolle, Zyklus und Risiko – aber „wirksam“ schlägt „symbolisch“.
Vertriebsprovision ist meist direkt am Deal orientiert (z. B. Prozentsatz pro Auftrag). Ein Vertriebsbonus System arbeitet häufiger mit Zielprämien oder Mischmodellen. Wichtig ist vor allem, ob das richtige Verhalten belohnt wird.
Harte Deckel fördern Deal-Verschiebung und Demotivation. Wenn du begrenzen musst, arbeite lieber mit einer abflachenden Kurve statt einer „Mauer“.
Bezahle Outcomes statt leicht manipulierbarer Aktivitäten, definiere klare Spielregeln (Attribution, Storno, Zahlungsziele) und sorge für Transparenz. Standards gehören in Führung, nicht in Vergütung.
Je näher an der Leistung, desto stärker die Wirkung. Bei kurzen Sales Cycles funktionieren monatliche oder quartalsweise Zyklen gut. Bei langen Zyklen helfen Meilensteine und Zwischenfeedback.
So verbesserst du Provisionssysteme im Vertrieb in wenigen klaren Schritten – ohne Excel-Overkill und ohne Ziel-Zirkus.
- Zweck klären: Was soll das System konkret bewirken?
- Erfolgsgrößen wählen: 1–3 beeinflussbare Kennzahlen pro Rolle.
- Kurve bauen: Ziel + Übererfüllung + spürbare Mehrleistung (ohne harte Deckel).
- Transparenz schaffen: Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte).
- Regeln festlegen: Attribution, Storno, Zahlungsziele, Fairness-Logik.
- Einführen wie Change: Pilot, Feedback, Nachschärfen – und danach konsequent leben.
- Review: Quartalsweise prüfen: Was steuert – und was schadet?
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Wenn du noch mehr Beispiele und Denkfehler rund um Provisionssysteme im Vertrieb hören willst, passt diese Episode perfekt dazu:
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- DZP Consulting (Website)
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Personen in dieser Folge
- Christopher Funk – Wir lösen dein Vertriebsproblem 🚀
- Dirk Zupancic – DZP Prof. Dr. Dirk Zupancic Projects GmbH
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