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#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Release Date: 02/02/2026

#341 Sicherer geht’s nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen show art #341 Sicherer geht’s nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Warum die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt ist In dieser Folge geht es um eine meiner Kernüberzeugungen: Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt. Ich erkläre Dir, was Risiko wirklich bedeutet, wie Du es managen kannst, warum Absicherung so wichtig ist und weshalb massiv viele reiche Menschen auf der Welt in Aktien investiert sind. Natürlich wird viel Unsicherheit und Angst geschürt – denn mit Angst kann man Menschen lenken. In dieser Folge erfährst Du, wieso die Aktie die sicherste Geldanlage der Welt ist, und wieso Du in Aktien investieren...

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#340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen show art #340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

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#339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen show art #339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen

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Marktupdate: Was erwartet uns im Februar? Die Earnings sind in vollem Gange und bringen Bewegung in die Märkte. Während Microsoft nach soliden Zahlen deutlich abgestraft wurde, zeigt sich der Markt bei KI-Titeln nervös. Gleichzeitig laufen Gold und Silber heiß, der Bitcoin dagegen stürzt ab. In diesem Marktpodcast analysieren wir die Performance des Januars, die aktuelle Spaltung des Marktes zwischen Tech und „Old Economy“ und wagen einen Ausblick auf den Februar 2026. Wo liegen jetzt Chancen und wie gehst Du strategisch vor? Das erwartet Dich in dieser Folge: KI-Angst an der...

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#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll! show art #338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld? Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem...

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#337 Diese Fehler verhindern Deinen Börsenerfolg für immer! show art #337 Diese Fehler verhindern Deinen Börsenerfolg für immer!

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Darum bleibt der Börsenerfolg für viele unerreichbar  Der Titel ist provokant und leider oft wahr. Warum scheitern so viele Anleger, während andere wie Warren Buffett legendären Reichtum aufbauen? In dieser Folge packen wir die größten Hürden an, die zwischen Dir und dem Erfolg an der Börse stehen. Es sind keine magischen Geheimnisse, sondern konkrete mentale und praktische Fehler. Egal, ob Du neu startest oder bereits investierst: Hier erfährst Du, worauf es wirklich ankommt, um 2026 zu Deinem Börsenjahr zu machen. Das erwartet Dich dieser Folge:  Die Illusion des...

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#336 Darum würde ich heute KEINE Immobilien mehr vermieten! show art #336 Darum würde ich heute KEINE Immobilien mehr vermieten!

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Warum ich als gelernter Maurer lieber Aktien als Immobilien vermiete Als gelernter Maurer und Sohn eines Bauunternehmers liegt mir der Immobilienmarkt im Blut. Doch ein Großteil meines Vermögens steckt heute in Aktien. Warum ich lieber Aktien statt Immobilien vermiete und welche entscheidenden Vorteile diese Assetklasse bietet, erfährst Du in diesem direkten Vergleich. Ich stelle beide Anlageformen in zehn zentralen Punkten gegenüber – von den Transaktionskosten bis zum Verwaltungsaufwand.  Das erwartet Dich in dieser Folge: Wie mir die Maurerlehre Disziplin fürs Investieren...

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#335 2026 an der Börse: DAS kommt jetzt auf Dein Depot zu! | DAX, Nasdaq & Aktien show art #335 2026 an der Börse: DAS kommt jetzt auf Dein Depot zu! | DAX, Nasdaq & Aktien

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Marktstart 2026: Wie geht es weiter mit DAX, Nasdaq & Co.? Der Jahresstart ist gelungen: DAX und Dow Jones haben mit einem Plus eröffnet, während die Nasdaq seitwärts lief. Doch was bedeutet das für die kommenden Wochen und Monate? In dieser Folge blicken wir detailliert auf die Entwicklungen im Dezember, das Gesamtjahr 2025 und wagen einen ersten Ausblick auf 2026. Welche Sektoren haben Potential? Welche geopolitischen Themen bewegen die Märkte? Und welche konkreten Aktien stehen auf meiner Watchlist? Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Dezember-Fazit Das Jahr 2025 im...

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#334 So baust Du durch die Aktien-Vermietungsstrategie Vermögen auf! show art #334 So baust Du durch die Aktien-Vermietungsstrategie Vermögen auf!

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Dein Aktienjahr 2026: Mit der Aktien-Vermietungsstrategie zum Vermögensaufbau Mit dem Jahreswechsel beginnt alles wieder von vorne. Das ist also die perfekte Zeit, um Ziele neu zu justieren und endlich die Dinge anzupacken, die wirklich zählen. Die zentrale Frage: Wie kann 2026 für Dich nicht nur ein gutes, sondern ein herausragendes Börsenjahr werden? Ich nehme Dich heute mit auf eine Reise durch die wichtigsten Lektionen und stelle Dir meine mächtigste Strategie vor: die Aktien-Vermietungsstrategie. Egal, ob Du bereits investierst oder am Anfang stehst: In dieser Folge erfährst Du, wie...

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#333 Mach 2026 zu DEINEM Börsenjahr – Die 11 Prinzipien erfolgreicher Investoren show art #333 Mach 2026 zu DEINEM Börsenjahr – Die 11 Prinzipien erfolgreicher Investoren

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Dein erfolgreichstes Börsenjahr: Die 11-Punkte-Strategie für 2026 Jetzt blicken wir auf 2026. Wie wird es Dein erfolgreichstes Jahr an der Börse? In dieser Folge teile ich die elf essentiellen Punkte, die ich aus über drei Jahrzehnten Erfahrung als zentral für nachhaltigen Erfolg erkannt habe. Es geht nicht um kurzfristige Trends, sondern um das fundamentale Mindset und die Disziplin, die einen echten Investor ausmachen. Dies ist Deine Blaupause. Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Fundament: Selbstreflexion   Eine klare Strategie Die richtige Einstellung zu Zeit und...

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#332 Meine 10 Aktien-Favoriten für 2026 – so stelle ich mein Depot auf show art #332 Meine 10 Aktien-Favoriten für 2026 – so stelle ich mein Depot auf

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Meine 10 Aktienfavoriten für 2026: Diese Unternehmen gehören in Dein Depot Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und wir stehen kurz vor 2026. Für Dich als Investor stellt sich nun die entscheidende Frage: “Welche Aktien sollten jetzt den Weg in Dein Depot finden?” 2025 war ein verrücktes Jahr, dominiert von den Big Seven und der KI-Euphorie. Heißt das, die Old Economy ist tot? Auf welche Trends setze ich persönlich? In dieser Folge stelle ich Dir meine zehn Aktienfavoriten für das kommende Jahr vor – eine Mischung aus soliden Unternehmen mit Aufholpotenzial und langjährigen...

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Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld?

Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem Jahr wirklich Sinn macht.

Das erwartet Dich in dieser Folge:

  1. Aktien: Der Klassiker – ETF, Fonds oder Einzelaktien?

  2. Anleihen: Wie funktionieren sie und lohnen sie sich heute?

  3. Immobilien: Pro und Kontra in der aktuellen Marktphase

  4. Rohstoffe (Gold und Silber): Krisenschutz oder Spekulationsobjekt?

  5. Kryptowährungen: Wie viel Platz haben sie im Portfolio?

  6. Sparbuch & Co.: Warum diese „sicheren“ Klassen gefährlich sind

  7. Exoten (Uhren, Kunst, Whisky): die versteckten Fallstricke

  8. Mein Fazit: die aktuelle Gewichtung für ein smartes Portfolio

Aktien: Der Klassiker – ETF, Fonds oder Einzelaktien?

Starten möchte ich mit der Assetklasse der Aktien. Du weißt, ich halte Aktien für die beste und sicherste Geldanlage der Welt – aber heute widmen wir uns dem breiten Überblick.

Innerhalb der Aktienwelt gibt es verschiedene Wege, um zu investieren:

  • Investition in Unternehmen, die noch gar nicht an der Börse sind, 

  • der Kauf von Einzelaktien,

  • die Nutzung von aktiv gemanagten Aktienfonds

  • oder der Weg über Aktien-ETFs.

Jeder Weg hat Vor- und Nachteile. Beginnen wir mit dem Aktien-ETF. Kaufst Du einen ETF auf den DAX, dann bist Du in den DAX investiert, und das über einen ETF. Die Vorteile: geringe Kosten, keine aktive Verwaltung. Doch der Nachteil ist: Wenn Du das tust, was alle tun, wirst Du auch das bekommen, was alle haben – und das ist in der Regel relativ wenig.

Konkret: Ein DAX-ETF mag historisch 8–9 % pro Jahr liefern. Zieht man Kosten, Steuern und vor allem die Inflation ab, bleibt oft nicht mehr viel übrig.

Ein aktiv gemanagter Aktienfonds hat den Vorteil des professionellen Managements, das versucht, den Markt zu schlagen. Dafür sind die Kosten höher. Selbst gute Fonds, die den Index schlagen, liefern oft nur eine überschaubare Outperformance von vielleicht 5 % über dem Index – und unterliegen strengen Regulierungen. Man bezahlt also für das Management, ohne eine Garantie auf überragende Ergebnisse zu haben.

Egal welchen Aktienweg Du wählst – Einzelaktie, Fonds oder ETF – eines ist entscheidend: Du brauchst einen langen Atem. Eine Timeline von 7 bis 10 Jahren ist das Minimum. Die Börse durchläuft immer wieder Zyklen mit Rücksetzern, Verlustphasen und außergewöhnlichen Zeiten, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben. Eine solide Timeline ist Dein wichtigster Puffer gegen die Volatilität.

Anleihen: Wie funktionieren sie und lohnen sie sich heute?

Kommen wir zur zweiten großen Assetklasse: Anleihen (auch Rentenpapiere oder Rentenfonds) Grundprinzip: Du leihst Dein Geld einem Emittenten (Staat oder Unternehmen) und erhältst dafür Zinsen.

Spannend ist: Anleihen sind an der Börse handelbar, sodass neben den Zinsen auch Kursgewinne möglich sind. Diese entstehen durch Zinsänderungen: 

  • fallende Zinsen: Besitzt Du eine Anleihe mit 4 % Verzinsung und die Marktzinsen sinken auf 3,2 oder 1 %, ist Deine höher verzinste Anleihe mehr wert. Du kannst sie mit Kursgewinn verkaufen.

  • steigende Zinsen: Hast Du eine Anleihe mit 1 % und die Marktzinsen steigen auf 3 oder 4 %, verliert Deine Anleihe an Wert. Wer will schon 1 %, wenn es anderswo 4 % gibt?

Wirft man einen Blick auf die aktuelle Lage, sehen wir zwei große Probleme:

erstens die Inflation und zweitens eine schwächelnde Wirtschaft. Diese Konstellation könnte Zentralbanken zu Zinssenkungen bewegen, was Anleihekursen zugutekäme.

Doch Vorsicht ist geboten. Die entscheidende Frage ist: Wem leihst Du Dein Geld? Du kannst in Staatsanleihen (mit vermeintlich hoher Sicherheit) oder Unternehmensanleihen (mit höheren Zinsen, aber auch höherem Risiko) investieren. Das Bonitätsrisiko ist real – selbst ein Top-Rating (AAA) ist keine absolute Garantie und kann herabgestuft werden. Immer steht die Frage im Raum: Bekomme ich mein Geld am Ende der Laufzeit zurück?

Ein weiterer Risikofaktor ist die Währung. Anleihen in Fremdwährungen (z. B. Brasilianischer Real, Argentinischer Peso) versprechen oft hohe Zinsen. Doch das Währungsrisiko kann diese Erträge schnell zunichtemachen: Bekommst Du 8 % Zinsen, aber die Währung verliert 10 % an Wert, bist Du am Ende im Minus.

Legendäre Investoren wie Ray Dalio setzen auf eine Aufteilung auf Aktien, Immobilien, Anleihen und Cash. Dieses Prinzip hat auch heute noch seine Berechtigung, wobei ich Immobilien für Privatanleger oft als späteren Schritt sehe.

Immobilien: Pro und Kontra in der aktuellen Marktphase

Kommen wir zur Immobilie, einer sehr großen und beliebten Assetklasse in Deutschland – vor allem wegen des Sicherheitsgedankens. Doch der Einstieg ist mit erheblichen Kosten verbunden:

  • Grunderwerbsteuer

  • jährliche Grundsteuer

  • Notar- und Grundbuchkosten

Diese hohen Transaktionskosten schmälern von Anfang an die Rendite. Positiv wirkt sich die Inflation auf Immobilienpreise aus. Doch Vorsicht: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Erfolg mit Immobilien erfordert umfangreiches Fachwissen. Du musst Lage, Markt und den baulichen Zustand richtig einschätzen können. Hinzu kommt der Einsatz von Fremdkapital (Kredit). Dieser Hebel (Leverage) kann die Rendite steigern, bedeutet aber auch ein zusätzliches Risiko, mit dem man leben können muss. Die steuerliche Seite ist ein weiterer Punkt.

Ein oft unterschätzter Faktor ist der administrative Aufwand: Verwaltung, Leerstandsrisiko, Probleme mit Mietnomaden, Renovierungen nach Jahren, Übergaben und Nebenkostenabrechnungen. Immobilien können sehr lukrativ sein, sind aber ein aktives Investment mit vielen Aufgaben.

Meine aktuelle Einschätzung: Der Immobilienmarkt ist etwas zurückgekommen. Gründe sind gestiegene Zinsen und eine vorherige Überhitzung nach Jahren der Nullzinsen (seit der Finanzkrise 2008/09). Viele Märkte haben Korrekturen von 20 bis 30 % erlebt. Zudem sind Immobilien aktuell schwerer verkäuflich, da potenzielle Käufer oft Schwierigkeiten mit der Bankfinanzierung haben. Für Banken sind neben der Sicherheit (der Immobilie) vor allem die Bonität und das Eigenkapital des Käufers entscheidend.

Ich glaube, es gibt bei Immobilien aktuell durchaus interessante Einstiegsmöglichkeiten. Doch die entscheidenden Fragen sind: Will ich das gerade? Kann ich das gerade? Und: Will ich mich so lange binden?

Rohstoffe (Gold und Silber): Krisenschutz oder Spekulationsobjekt?

Kommen wir zu einem Bereich, der schon sehr lange existiert, und den ich vor den Kryptomärkten behandeln möchte: Rohstoffe, konkret Gold und Silber.

Warum? Weil dieser Bereich extrem gelaufen ist. Silber über 100 US-Dollar, Gold bei über 5.100 US-Dollar – die Preise sind außer Rand und Band. Auch Kupfer hatte zwischendurch gigantische Kurse.

Grundsätzlich galt lange: Aktien und Rohstoffe korrelierten negativ. Wenn Aktien fielen, stieg Gold als „Krisenmetall“, um Vermögen abzusichern. Gold und Silber waren primär zum Werterhalt gedacht, nicht nur zur Renditeerzielung.

Doch im Moment erleben wir eine wilde Zeit. Die Aktienmärkte stehen auf Allzeithochs (DAX fast 25.000, S&P 500 fast 7.000), und trotzdem sind Gold und Silber an der Spitze angekommen.

Warum ist das so? Ich glaube, ein Grund ist, dass die Menschen trotz steigender Aktienkurse eine tiefe Unsicherheit und Angst spüren.

Diese Unsicherheit speist sich aus vielen Quellen: der Politik der US-Notenbank (FED), der Neubesetzung von Jerome Powell, den regelmäßigen FOMC-Meetings und den vielen anderen Themen, die derzeit die Welt bewegen. Was Börsianer und Investoren überhaupt nicht mögen, ist Unsicherheit. Und genau die haben wir derzeit in den Märkten, weil niemand genau weiß, wie es weitergeht: Was macht die FED? Was passiert mit Jerome Powell? Wie ist Amerika einzuschätzen? Dazu kommen die Kriegs- und geopolitischen Risiken.

Gold ist ein “Safe Haven”, Silber hat zusätzlich eine starke industrielle Komponente. Ich habe Silber vor längerer Zeit sehr deutlich empfohlen und viele positive Feedbacks bekommen, weil es extrem gut gelaufen ist. Persönlich glaube ich, dass vor allem bei Silber die Grenzen erreicht sind. Aber am Ende weiß man nie, wie eine „wilde, verrückte Masse“ – wie schon Isaac Newton sagte – die Märkte weiter in die Höhe treiben kann. Man kann also nicht endgültig sagen, ob das schon das Ende der Fahnenstange ist.

Doch man kann festhalten: Gold und Silber in Teilen im Portfolio mit dabei zu haben, ist durchaus vernünftig.

Kryptowährungen: Wie viel Platz haben sie im Portfolio?

Kommen wir nun zu den Kryptowährungen, den Coins. Dieses Thema dürfen wir natürlich nicht auslassen. Grundsätzlich muss man sagen: Die Coins sind mittlerweile im Rennen. Es ist eine Assetklasse, die es seit etwa 17 bis 18 Jahren gibt, für die es bereits ETFs gibt und die weltweit vernetzt wird. Ich persönlich glaube, dass es Kryptowährungen weiterhin geben wird.

Doch die Lage ist ungewiss: Beim Bitcoin gibt es heiße Diskussionen – die einen sehen ihn bei 20.000 USD fallen, andere bei einer Million. Aktuell steht er bei rund 90.000 USD, und niemand weiß, wer Recht hat.

Meine Einschätzung: Es ist eine spannende, aber noch sehr junge Assetklasse, die dennoch in keinem Portfolio fehlen sollte. Ein wichtiger Hinweis: Ähnlich wie bei den Big Seven an der Börse (Amazon, Google etc.) sollte man sich auch bei Kryptos auf die etablierten, großen Namen konzentrieren. Ich würde keine Shitcoins kaufen – über 20.000 Coins sind bereits komplett verschwunden. Ich würde mich auf die mit „B“ und „E“ konzentrieren. Dort könnte es derzeit sogar Nachkaufchancen geben, nachdem der Kurs etwas nachgegeben hat .

Ein wichtiger gemeinsamer Nenner: Bei Kryptos, Gold/Silber, Immobilien und Aktien (aber nicht bei Anleihen) ist die Inflation Dein Freund. Steigende Preisniveaus treiben tendenziell den Wert dieser Sachwerte nach oben.

Warum? Weil sich ihre Preise mit der allgemeinen Teuerung inflationär nach oben anpassen – wie das Beispiel der immer teurer werdenden Kugel Eis zeigt. Die Inflation unterstützt diese Assetklassen.

Anleihen nehme ich hier ein wenig raus. Für mich sind sie im aktuellen europäischen Zinsumfeld eher langweilig. Spannend könnten höchstens Anleihen in Fremdwährungen sein, aber im Kern finde ich diese Klasse derzeit wenig attraktiv.

Zusammenfassend kann man also sagen: Die genannten Sachwert-Assetklassen werden von der Inflation unterstützt, was sie zu einer echten Investition macht.

Sparbuch & Co.: Warum diese „sicheren“ Klassen gefährlich sind

Ich möchte auch noch auf die klassischen Assetklassen Sparbuch, Tagesgeld, Bausparen und Lebensversicherung eingehen. Allein in Deutschland liegen noch immer 6 bis 8 Billionen Euro in diesen Produkten.

Wenn Du in diese Klassen investiert bist, ist das grundsätzlich Deine Entscheidung. Doch ich muss klar sagen: Hier ist die Inflation gegen Dich. Zusätzlich gibst Du Selbstverantwortung und Selbstvertrauen ab, denn Du schließt einen Vertrag mit einer Gesellschaft, der Du Dein Geld gibst und die Dir einen (meist niedrigen) Zins zurückgibt.

Ich sage immer: „Zinsen sind Strafgeld.“ Deshalb sind diese Assetklassen für mich erst einmal raus. Der Grund für ihre Beliebtheit ist die vermeintlich hohe Sicherheit, an die die meisten Menschen denken.

Doch eines ist klar: Mit diesen Assetklassen wirst Du definitiv kein großes Vermögen aufbauen .

Exoten (Uhren, Kunst, Whisky): Die versteckten Fallstricke

Kommen wir zu einigen weiteren, durchaus spannenden Themen: den Assetklassen, die so ein bisschen außen vor sind. Dazu zählen Autos, Oldtimer, Wein, Rum, Whisky, Uhren, Schmuck oder Kunst.

Diese Klassen sind oft relativ entspannt, benötigen aber eine längere Timeline. Ganz klar muss man sagen: Hier musst Du Dich sehr gut auskennen. Ein entscheidender Hinweis ist die Frage nach der Fungibilität Deiner Gelder. Das heißt: Kannst Du die Anlage auch wieder problemlos verkaufen?

Bei börsengehandelten Assets (Aktien, Anleihen, Coins) oder auch über Portale wie ImmobilienScout ist der Verkauf relativ einfach. Bist Du aber in speziellen Themen wie Uhren, Oldtimern, Wein oder Kunst investiert, wird es deutlich schwieriger.

Warum? Weil Du das Problem hast, einen Käufer zu finden, der bereit ist, den gewünschten Preis zu zahlen. Das ist für mich einer der größten Vorteile der Börse: Du kannst Apple-Aktien im Wert von mehreren Millionen handeln, ohne den Kurs nennenswert zu bewegen. Versuchst Du hingegen, eine Uhr für 20 Millionen zu verkaufen, wird das schon deutlich schwieriger.

Last but not least ein paar grundlegende Sätze zu allen Assetklassen:

  1. Im Einstieg liegt der Gewinn. Der richtige Zeitpunkt zum Starten ist entscheidend.

  2. Wissen und Erfahrung sind Pflicht. Bevor Du in eine Assetklasse einsteigst, musst Du Dich auskennen und wissen, wie Du damit Geld verdienen kannst.

  3. Die richtige Strategie und Timeline sind zentral. Du musst Dir überlegen, wie Du vorgehst, wie Du es umsetzt und wie lange Du dabei sein willst. Und Gelder, die Du kurzfristig parken willst, gehören nicht in Einzelaktien, generell nicht an die Börse und schon gar nicht in Immobilien (die sind ja „immobil“ und der Handel dauert).

  4. Achte auf die Kosten. Hohe Anschaffungs- oder Transaktionskosten (wie bei Immobilien oder manchen Fonds) erfordern eine längere Anlageperiode, damit sich die Investition überhaupt rentieren kann.

Mein Fazit: Die aktuelle Gewichtung für ein smartes Portfolio

Schauen wir uns die verschiedenen Assetklassen noch einmal im Überblick an und wagen eine grobe Gewichtung für ein Portfolio:

  • Bitcoins und Kryptos: Dürfen mit dabei sein. Größenordnung: 3 bis 5 % des Gesamtvermögens.

  • Gold und Silber: Ein Thema, das nicht fehlen darf. Die Preise sind aktuell sehr hoch. Würde ich heute einsteigen? Eher nein. Ich würde auf einen Rücksetzer warten, um besser einzusteigen. Dann wären ca. 10 % des Geldes dort gut aufgehoben.

  • Immobilien: Hier werden wahrscheinlich demnächst die ersten interessanten Einstiegssignale kommen. Allerdings habe ich das Gefühl, der Markt hat sich noch nicht vollständig gerüttelt; weitere Rückschritte sind möglich. Daher bin ich hier noch vorsichtig.

  • Sparbuch/Tagesgeld: Sind ausschließlich für Rücklagen gedacht, nicht für vermögensbildende Investitionen.

  • Lebensversicherung/Bausparen: Aus meiner heutigen Sicht würde ich das gar nicht mehr tun. Davon rate ich klar ab. 

  • Exoten (Uhren, Oldtimer, Wein, Kunst etc.): Dieser gesamte Restbereich fällt für mich unter „Sonstiges“. Hier muss man ein absoluter Marktkenner sein, um die richtigen Stücke zu kaufen und überhaupt Zugang zu bekommen. Das Risiko von Fälschungen ist hoch, und die sichere Aufbewahrung (Safe, Tresor, Alarmanlage) ist aufwendig und kostspielig.

Aktien liegen einfach entspannt im Depot. Für mich persönlich überwiegt der Aufwand bei Sammler-Assetklassen bei weitem den Nutzen. Ich habe meine Gelder lieber in Aktien angelegt, die ich selbst manage und mit denen ich eine ganz andere Rendite erziele.

Das war mein Ausblick über die verschiedenen Assetklassen. Ich hoffe, Du konntest wieder einiges für Dich mitnehmen.  

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