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#342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet über Dein Vermögen

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Release Date: 03/02/2026

#342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet über Dein Vermögen show art #342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet über Dein Vermögen

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

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#341 Sicherer geht’s nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen show art #341 Sicherer geht’s nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen

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Warum die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt ist In dieser Folge geht es um eine meiner Kernüberzeugungen: Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt. Ich erkläre Dir, was Risiko wirklich bedeutet, wie Du es managen kannst, warum Absicherung so wichtig ist und weshalb massiv viele reiche Menschen auf der Welt in Aktien investiert sind. Natürlich wird viel Unsicherheit und Angst geschürt – denn mit Angst kann man Menschen lenken. In dieser Folge erfährst Du, wieso die Aktie die sicherste Geldanlage der Welt ist, und wieso Du in Aktien investieren...

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#340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen show art #340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen

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#339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen show art #339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen

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#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll! show art #338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

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Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld? Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem...

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#337 Diese Fehler verhindern Deinen Börsenerfolg für immer! show art #337 Diese Fehler verhindern Deinen Börsenerfolg für immer!

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Darum bleibt der Börsenerfolg für viele unerreichbar  Der Titel ist provokant und leider oft wahr. Warum scheitern so viele Anleger, während andere wie Warren Buffett legendären Reichtum aufbauen? In dieser Folge packen wir die größten Hürden an, die zwischen Dir und dem Erfolg an der Börse stehen. Es sind keine magischen Geheimnisse, sondern konkrete mentale und praktische Fehler. Egal, ob Du neu startest oder bereits investierst: Hier erfährst Du, worauf es wirklich ankommt, um 2026 zu Deinem Börsenjahr zu machen. Das erwartet Dich dieser Folge:  Die Illusion des...

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#336 Darum würde ich heute KEINE Immobilien mehr vermieten! show art #336 Darum würde ich heute KEINE Immobilien mehr vermieten!

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Warum ich als gelernter Maurer lieber Aktien als Immobilien vermiete Als gelernter Maurer und Sohn eines Bauunternehmers liegt mir der Immobilienmarkt im Blut. Doch ein Großteil meines Vermögens steckt heute in Aktien. Warum ich lieber Aktien statt Immobilien vermiete und welche entscheidenden Vorteile diese Assetklasse bietet, erfährst Du in diesem direkten Vergleich. Ich stelle beide Anlageformen in zehn zentralen Punkten gegenüber – von den Transaktionskosten bis zum Verwaltungsaufwand.  Das erwartet Dich in dieser Folge: Wie mir die Maurerlehre Disziplin fürs Investieren...

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#335 2026 an der Börse: DAS kommt jetzt auf Dein Depot zu! | DAX, Nasdaq & Aktien show art #335 2026 an der Börse: DAS kommt jetzt auf Dein Depot zu! | DAX, Nasdaq & Aktien

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Marktstart 2026: Wie geht es weiter mit DAX, Nasdaq & Co.? Der Jahresstart ist gelungen: DAX und Dow Jones haben mit einem Plus eröffnet, während die Nasdaq seitwärts lief. Doch was bedeutet das für die kommenden Wochen und Monate? In dieser Folge blicken wir detailliert auf die Entwicklungen im Dezember, das Gesamtjahr 2025 und wagen einen ersten Ausblick auf 2026. Welche Sektoren haben Potential? Welche geopolitischen Themen bewegen die Märkte? Und welche konkreten Aktien stehen auf meiner Watchlist? Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Dezember-Fazit Das Jahr 2025 im...

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#334 So baust Du durch die Aktien-Vermietungsstrategie Vermögen auf! show art #334 So baust Du durch die Aktien-Vermietungsstrategie Vermögen auf!

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Dein Aktienjahr 2026: Mit der Aktien-Vermietungsstrategie zum Vermögensaufbau Mit dem Jahreswechsel beginnt alles wieder von vorne. Das ist also die perfekte Zeit, um Ziele neu zu justieren und endlich die Dinge anzupacken, die wirklich zählen. Die zentrale Frage: Wie kann 2026 für Dich nicht nur ein gutes, sondern ein herausragendes Börsenjahr werden? Ich nehme Dich heute mit auf eine Reise durch die wichtigsten Lektionen und stelle Dir meine mächtigste Strategie vor: die Aktien-Vermietungsstrategie. Egal, ob Du bereits investierst oder am Anfang stehst: In dieser Folge erfährst Du, wie...

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#333 Mach 2026 zu DEINEM Börsenjahr – Die 11 Prinzipien erfolgreicher Investoren show art #333 Mach 2026 zu DEINEM Börsenjahr – Die 11 Prinzipien erfolgreicher Investoren

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Dein erfolgreichstes Börsenjahr: Die 11-Punkte-Strategie für 2026 Jetzt blicken wir auf 2026. Wie wird es Dein erfolgreichstes Jahr an der Börse? In dieser Folge teile ich die elf essentiellen Punkte, die ich aus über drei Jahrzehnten Erfahrung als zentral für nachhaltigen Erfolg erkannt habe. Es geht nicht um kurzfristige Trends, sondern um das fundamentale Mindset und die Disziplin, die einen echten Investor ausmachen. Dies ist Deine Blaupause. Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Fundament: Selbstreflexion   Eine klare Strategie Die richtige Einstellung zu Zeit und...

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Die Beziehung zu Geld: Warum sie über Dein Vermögen entscheidet

In dieser Folge geht es um ein Thema, das auf den ersten Blick nichts mit der Börse zu tun hat, und doch das Fundament dafür ist: Deine Beziehung zu Geld. Denn bevor Du investieren, sparen oder Vermögen aufbauen kannst, musst Du klären, wie Du eigentlich zu Geld stehst. Sprichst Du positiv darüber? Denkst Du in Mangel oder Fülle? Triffst Du bewusste Entscheidungen – oder lässt Du Dich von Emotionen treiben?

Unser gesamtes Leben besteht aus Beziehungen. Sie prägen uns, geben Halt und formen uns. Deshalb spreche ich heute über eine wichtige Beziehung: Die Beziehung zu Dir selbst und zu Deinem Geld.

Das erwartet Dich in dieser Folge:

  1. Warum Beziehungen unser Leben prägen

  2. Drei Fragen an Deine Geldbeziehung

  3. Was Deine Geldbeziehung schwächt

  4. Was Deine Geldbeziehung stärkt

  5. Die drei Problem-Typen im Umgang mit Geld

  6. Der Macher – und was aus 10.000 Euro werden kann

Warum Beziehungen unser Leben prägen

Wir entstehen aus Beziehungen. Beziehungen geben uns Halt, sie prägen uns und formen uns. Man kann sagen: Zwischen dem 0. und 6. Lebensjahr werden die Grundsteine für alle unsere Beziehungen gelegt – vor allem am Start, in der Familie. Die Elternbeziehung ist unglaublich wichtig. Die Beziehung der Mutter zum Kind, aber vor allem die des Kindes zur Mutter.

Wenn wir über Beziehungen sprechen, meinen wir die Eltern, die Kinder, die Partnerschaft und die Freunde. Beziehungen können unser Leben stabilisieren, sie können uns Halt geben – aber sie können auch schwer sein, wenn es an Stabilität fehlt.

Wir sind hier im Börseninvestor-Podcast, und trotzdem spreche ich heute über Beziehungen. Warum? Weil es vor allem um die Beziehung zu Geld geht. Die Börse ist das Vehikel am Ende, um vernünftig zu investieren. Aber die Frage ist: Warum sind Beziehungen überhaupt wichtig – und warum ist die Beziehung zu Geld so entscheidend?

Du kennst meine Formel ESI: Einkommen, Sparen, Investieren. Wenn wir über Investieren reden, sind wir in der letzten Stufe. Doch die Frage ist: Wie ist Deine Beziehung zum Geld? Denn bei vielen fängt der Kreis viel früher an. Und genau dort sollte man ansetzen. 

Stellen wir uns die Grundfrage: Warum sind Beziehungen eigentlich wichtig? 

Drei Dinge sind für mich entscheidend:

  1. Beziehungen geben Sicherheit. Sie schaffen ein stabiles Fundament und emotionale Geborgenheit. Genau diese Emotionen sind an der Börse entscheidend. Wenn Menschen in keiner Beziehung sind, wenn sie Single sind oder keine feste Partnerschaft haben, fehlen bestimmte Hormone und Endorphine. Allein eine Berührung, ein Kuss – all das lässt Glückshormone ausschütten und sorgt für Entspannung und Ruhe im Leben. Beziehungen geben uns also Sicherheit – eine Grundvoraussetzung, um auch finanziell klare Entscheidungen treffen zu können.

  2. Beziehungen prägen unser Verhalten. Sie beeinflussen, wie wir handeln, wie wir uns entscheiden und wie wir auf Herausforderungen reagieren. Das passt perfekt zum Thema Geld, Einkommen, Sparen und Investieren. Wer meinen Podcast kennt, weiß: Die drei größten Probleme an der Börse sind: keine Strategie zu haben, die falsche Timeline zu verfolgen und vor allem, sich von Emotionen leiten zu lassen. André Kostolany sagte treffend: „Trenne dich von den Emotionen – oder die Emotionen trennen dich von deinem Geld.“ Beziehungen prägen also unser Verhalten, auch das zu Geld.

  3. Beziehungen formen unser Selbstbild. Durch sie lernen wir, wer wir sind und welchen Wert wir für uns und andere haben. Hier kommt das Wort Selbstreflexion ins Spiel. Das gilt für Gespräche mit dem Partner, aber auch für das Gespräch über Geld, für die Gedanken über Geld und somit auch für die Beziehung, die wir zum Geld haben. Denn eines können wir heute sagen: Wenn Du eine richtig gute Beziehung zu Geld hast, ein richtig positives Mindset, dann hättest Du definitiv ein Vermögen. Denn jeden Morgen siehst Du die Person im Spiegel, die dafür verantwortlich ist, ob Du schon ein Vermögen hast oder noch nicht.

Wenn Du lernst, nicht mehr dem Freund, der Freundin, den Kunden, dem Internet, dem Krieg oder Donald Trump die Schuld zu geben – dann bist Du in diesem Bereich schon viel weiter.

Drei Fragen an Deine Geldbeziehung

Wenn Beziehungen unser Leben prägen, dann stellt sich die Frage: Wie sieht Deine Beziehung zu Geld aus? Sie entscheidet letztendlich, ob Geld zu Dir kommt.

Alles im Leben ist Energie. Kleine Teilchen in der Physik, die sich bewegen. Energy is the key. Je mehr Energie Du nach draußen gibst, desto mehr kommt zurück. Das kennen wir aus Beziehungen: Wenn Du Energie reinsteckst, kommt Energie zurück. Wenn Du es nur dahinplätschern lässt, kommt von der Gegenseite auch nichts.

Halten wir uns mal den Spiegel vor – wird es gerade schön oder eher unbequem?

Erste Frage: Wie sprichst Du über Geld? Sprichst Du positiv, ehrfürchtig darüber? Sprichst Du gar nicht darüber? Ziehst Du Geld mit positiven Worten an – oder kommen negative Kommentare über Deine Lippen?

Zweite Frage: Wie denkst Du über Geld? Das ist unglaublich wichtig. Wir haben täglich 60.000 bis 80.000 Gedanken, und davon sind 60.000 immer die gleichen. 

Wenn Du also negativ über Geld denkst, wird das auch in Zukunft so sein. Das Geld wird nicht zu Dir kommen.

Kennst Du den Spruch: „Das Geld zerrinnt Dir in den Fingern?“ Leute verdienen gutes Geld, aber das Konto ist immer leer. Sie bekommen Urlaubsgeld, 13. oder 14. Gehalt, einen tollen Bonus – und kurz danach ist das Girokonto wieder leer. Die Frage ist: Wie ist Deine Einstellung zu Geld? Wie denkst Du darüber?

Dritte Frage: Welche täglichen Entscheidungen über Geld triffst Du? Die Entscheidungen von heute bestimmen Dein Leben von morgen. Was Du gestern entschieden hast, erlebst Du heute. Es heißt so schön: Was Du gestern dachtest, bist Du heute geworden. Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein. Das gilt auch für Geld.

Eine Entscheidung zu treffen ist unglaublich wichtig. Manchmal ist es die falsche Entscheidung. Übersetzen wir das für die Börse, können wir sagen, dass wir manchmal Fehler machen. Aber wenn Du Dir sagst: „Das ist kein Fehler, ich habe eine Erfahrung gekauft“ – dann kann das ein toller Fehler sein. Wenn Du diesen Fehler nie wiederholst, war es vielleicht der beste Fehler überhaupt. Denn Du hast eine wertvolle Erfahrung gewonnen.

Was ist also Deine tägliche Entscheidung über Geld? Viele Dinge laufen unbewusst, aber wir können jeden Tag bewusste Entscheidungen treffen. Und wenn Du gar keine Entscheidung triffst, ist auch das eine Entscheidung. Für mich ist ganz klar, dass Du bewusst Dinge entscheiden solltest, ansonsten wirst Du nur geleitet, aber gestaltest Dein Leben nicht aktiv selbst. 

Schauen wir uns die Geldbeziehung genauer an. Ich habe bereits meine Formel ESI erwähnt: Einkommen, Sparen, Investieren. Sie ist unglaublich wichtig.

Stell Dir die Frage: Welche Beziehung hast Du zu Deinem Einkommen? Hast Du Dir bewusst Gedanken gemacht, wie Dein Einkommen eigentlich ist? Ist es gut? Könntest Du vielleicht ein viel besseres Einkommen haben? Was denkst Du über Dein Einkommen? Kümmerst Du Dich aktiv darum, es zu erhöhen?

Wenn Du eine schlechte Beziehung zu Geld hast, eine schlechte Beziehung zu Dir selbst, ein mangelndes Geldbewusstsein oder eine von Mangel geprägte Denkweise – dann hast Du auch eine schlechte Beziehung zu Deinem Einkommen. Vielleicht bist Du Dir selbst nicht genug wert. Denn Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl bestimmen, welches Einkommen Du generieren kannst.

Ich kann das aus meiner eigenen Geschichte der Ulrich Müller Wealth Academy erzählen: Vor vielen Jahren habe ich den VIP-Club ins Leben gerufen. Ich hatte ihn geplant, aber beim nächsten Event nicht verkauft. Mein damaliger Mitarbeiter fragte mich: „Uli, warum hast Du den VIP-Club nicht verkauft?“

Mein Gefühl war: Ich habe nicht geglaubt, dass der Wert, den ich biete, mit dem Preis übereinstimmt, den ich nehmen wollte. Ganz am Ende des Events habe ich ihn dann kurz angeteasert – und die ersten drei, vier haben sofort gebucht.

Woran lag das? Es lag an meinem Selbstvertrauen, an meinem Selbstwertgefühl. Ich habe mich nicht getraut, es durchzuziehen. Heute weiß ich: Der VIP-Club ist unglaublich cool, der Mehrwert ist gigantisch, der Wert ist viel größer als der Preis. Aber man sieht: Wie wir uns selbst einschätzen, ist sehr wichtig.

Was Deine Geldbeziehung schwächt

Was stärkt Deine Geldbeziehung und was schwächt sie? Fangen wir mit den Schwächungen an.

  1. Verdrängung. Menschen, die immer verdrängen, schwächen ihre Geldbeziehung. Verdrängung ist grundsätzlich nicht gut. Dinge nicht auszusprechen, immer wieder Steine in den Rucksack zu legen, obwohl man weiß, dass man darüber reden müsste – das hilft nicht. Der Rucksack wird immer schwerer. Irgendwann kommt es zum Knall, oder der Rucksack erdrückt Dich. Und die Beziehung – ob zu Geld oder zu Menschen – ist beendet.

  2. Emotionale Impulse. Impulskäufe sind ein klassisches Beispiel. Vielleicht hatte man einen schlechten Tag, ist genervt, und dann trinkt man abends ein Glas Wein, das man eigentlich nicht wollte. Man isst Schokolade, weil man es sich „verdient“ hat. Oder man kauft online ein, weil der Tag so blöd war und wenigstens der Abend noch schön werden soll.

Emotionale Impulse sind extrem schlecht für die Beziehung zu Geld – und übrigens auch für normale Beziehungen. Wir alle kennen das: In der Emotion haut man etwas raus und denkt hinterher: „Um Gottes Willen, hätte ich doch erst durchgeatmet, eine Nacht darüber geschlafen, dann hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen.“ Vielleicht hätte man jemand anderen nicht verletzt oder keine falsche Aussage gemacht.

  1. Die Angst. An der Börse zeigt sich Angst in zwei Formen: Zum einen ist es die Angst, Geld zu verlieren, zum anderen die Angst, nicht genug zu bekommen. Ob Verlustangst oder Gier – im Hintergrund steht immer die Angst. Und Angst bedeutet: Du vergleichst Dich, Du glaubst, Du bist nicht gut genug.

Das ist wie in einer Partnerschaft, in der man oft eifersüchtig ist. Eifersucht ist auch nichts anderes als die Angst vor dem Vergleich – das Gefühl, nicht gut genug zu sein und der Partner könnte Dich verlassen.

Genauso ist es mit Geld: Du bist es nicht wert – und deshalb kommt kein Geld in Dein Leben, auf Dein Konto, vielleicht auch kein höheres Einkommen. Weil Du Angst hast, nicht gut genug zu sein.

  1. Hoffnung ohne Plan. Ich sage an der Börse immer: Hoffnung ist keine Strategie. Das Gleiche gilt für die Geldbeziehung. Hoffnung hilft nicht. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass es endlich mehr Geld wird. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass die Rendite besser wird, wenn wir keine Entscheidungen treffen. Wir brauchen nicht zu hoffen, dass die Börsenkurve nach oben dreht, wenn wir nicht bereit sind zu lernen und zu investieren.

All das schwächt Deine Geldbeziehung: Verdrängung, emotionale Impulse, Angst und Hoffnung ohne Plan.

Was Deine Geldbeziehung stärkt

Was aber stärkt sie? Ich habe vier Punkte mitgebracht.

  1. Das konkrete Ziel. Es soll SMART sein: messbar, passend für Dich, terminiert und ganz konkret.

  2. Die Struktur. Was stärkt eine Geldbeziehung mehr als eine klare Struktur? Wenn Einkommen reinkommt, geht es um die Frage: Mit welcher Struktur verteilst Du es? Für Kosten, für Rücklagen, für Steuern, für Investitionen – und eben auch, um Geld beiseitezulegen.

  3. Verantwortung übernehmen. Ich sage immer: Du bist die beste Person, die sich um Dein Geld kümmern sollte. Wenn Du endlich die Verantwortung übernimmst – das Wort sagt es schon: Du bist die beste Person dafür –, dann wird Dein Investment in die richtige Richtung wachsen.

  4. Das System. Nur mit einem System wirst Du wirklich erfolgreich. Alles im Leben folgt einer Strategie und einem System. Die Frage ist: Wie ist Dein System für eine richtig gute Geldbeziehung? Erst wenn Du das schaffst, wirst Du Geld anziehen – und es wird gerne zu Dir kommen. 

Die drei Problem-Typen im Umgang mit Geld

Schauen wir auf die drei typischen Geldbeziehungsmuster, die unbewusst wirken:

Typ 1: Der Verdränger. Er ignoriert Geld, schaut bewusst weg. Vermeidet Konfrontationen, vermeidet Konflikte. Zahlen sind unklar. Entscheidungen werden aufgeschoben – oder einfach nicht getroffen. Der Verdränger sagt: „Ich kann mich ja morgen drum kümmern. Nächste Woche, nächstes Jahr.“ Das Ergebnis: Er wird niemals ein Vermögen aufbauen. Denn seine Beziehung zu Geld stimmt nicht – und das betrifft nicht nur Geld, sondern auch Partnerschaften oder andere Entscheidungen im Leben.

Typ 2: Der Impulsive. Er trifft spontane, emotionale Entscheidungen. Er tätigt emotionale Käufe, hat keine Kontrolle über seine Beziehung zu Geld, zu sich selbst oder zu seinem Leben. Das Geld fließt unkontrolliert raus. Im Nachgang kommt die Reue: „Hätte ich das wirklich kaufen müssen?“ Aber da ist es schon gekauft, das Geld ist ausgegeben.

Der Impulsive hat ein großes Problem mit Spontaneität und Emotionen. Egal ob in der Liebe, in der Partnerschaft, mit Alkohol oder mit Geld – er muss lernen, seine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen.

Typ 3: Der Hoffende. Er wartet auf ein Wunder. Er hofft auf Glück und hat eine passive Haltung: „Ich mache das schon immer so, ich brauche nichts verändern.“ Er erwartet, dass sich Geld von alleine vermehrt. Aber ich kann Dir sagen: Das wird nicht passieren. Geld vermehrt sich nicht von alleine.

Der Hoffende handelt nicht aktiv. Er denkt: „Das wird schon irgendwie klappen.“ Aber Hoffnung ist keine Strategie.

Weder der Verdränger, noch der Impulsive, noch der Hoffende werden jemals eine Geldbeziehung haben, die wirklich zu Vermögen führt. Verdrängen hilft nicht. Impulsiv das Geld rausschmeißen hilft nicht. Und nur darauf zu hoffen, dass es gut wird, wird auch nicht klappen. 

Der Macher – und was aus 10.000 Euro werden kann

Es braucht Typ Nummer vier: den Macher und Entscheider. Der Macher lässt sich nicht von seinen Emotionen leiten, ist bodenständig und agiert durchdacht und mit einer klaren Strategie.

Denn die drei Typen, die wir besprochen haben – Verdränger, Impulsiver, Hoffender – haben alle kein Einkommensproblem. Sie haben alle ein Einkommen. Aber sie haben ein Beziehungsproblem. Es geht nicht um das Einkommen. Es geht um die Beziehung zum Einkommen, zum Geld und zum Vermögensaufbau.

Geld kommt rein. Geld geht raus. Aber wenn es rausgeht, entsteht kein Wachstum. Und wenn Du keine Struktur hast, bleibt es dabei.

Schauen wir auf zwei Beispiele, wie sich Geldbeziehung anfühlt:

Der unsichere Typ: Er hat Angst vor Entscheidungen. Das Geld bleibt liegen. Er hat keine aktiven Gespräche über Geld und kümmert sich nicht darum. Er hat mal 10.000 Euro Startkapital – aber erzielt keine Rendite. Die Inflation frisst die Kaufkraft auf. Nach 20 Jahren hat er immer noch 10.000 Euro. Nichts hat sich verändert.

Die bewusste Person (Typ B): Sie hat eine bewusste Beziehung zu Geld, trifft klare Entscheidungen, hat ein System, gibt dem Geld den Auftrag, mehr zu werden. Diese Person hat feste Regeln und handelt systematisch.

Und wenn man das tut, kann daraus einiges mehr werden: Aus 10.000 Euro können nach 20 Jahren über 2 Millionen Euro werden.

Die Rechnung dahinter: 10.000 Euro Startkapital plus 150 Euro monatlicher Sparplan, angelegt zu 2 Prozent Rendite pro Monat. Das ist keine Fantasiezahl – das ist die Zahl, die unsere Teilnehmer im Schnitt erreichen, manche sogar mehr.

Aber dann sieht man, was hinten rauskommen kann.

Ich kann Dir diesen Podcast nur mitgeben: Denk über Deine Beziehung zu Geld nach. Nimm Dir dringend Zeit, um über Geld nachzudenken – und auch über Beziehungen allgemein. 

Wenn Du die Beziehung zu Geld verbesserst, wird sich Dein Einkommen erhöhen. Deine Sparrate wird steigen. Du wirst bewusster handeln. Und dann kannst Du investieren – und wirklich ein Vermögen aufbauen.

Ich weiß, dass der heutige Podcast ein bisschen an der Börse vorbeigegangen ist. Aber ich glaube, dass die Beziehung zu Geld unglaublich wichtig ist, denn am Ende ist das Investieren nur ein Teil dieser Beziehung.

Wenn die Beziehung nicht aufgeräumt ist – wenn sie nicht klar strukturiert ist, wenn keine klaren Entscheidungen getroffen werden, wenn kein klarer Auftrag vergeben wird und Du nicht mit festen Regeln und einem System handelst – dann wird diese Beziehung weiterhin kaputt bleiben. Und dann wird auch kein Vermögen daraus entstehen.

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Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

ulrichmueller.de

Finanzieller Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.

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