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#344 Börseninvestment: Erst kommen die Schmerzen, und dann kommt das Geld

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Release Date: 03/16/2026

#345 Strategie schlägt Glück – oder zockst Du noch an der Börse? show art #345 Strategie schlägt Glück – oder zockst Du noch an der Börse?

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Warum eine klare Strategie an der Börse Glück immer schlagen wird – und wie Du den Unterschied für Dich nutzt Strategie schlägt Glück – oder zockst Du noch an der Börse? In den nächsten 20 Minuten geht es darum, was die Strategie ist, warum Glück nicht immer klappt, warum uns das manchmal emotional macht, und warum so viele Menschen an der Börse kein Geld verdienen. Ich nehme Dich mit auf die Reise der letzten mittlerweile 32 Jahre – mit Feedbacks von Teilnehmern, den wichtigsten Erkenntnissen und der Frage: Bist Du noch an der Börse unterwegs? Hast Du schon eine Strategie?...

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#344 Börseninvestment: Erst kommen die Schmerzen, und dann kommt das Geld show art #344 Börseninvestment: Erst kommen die Schmerzen, und dann kommt das Geld

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Warum Sparen nicht Investieren ist – und wie Du den Schmerz an der Börse in Vermögen verwandelst Börseninvestment – erst kommen die Schmerzen und dann kommt das Geld. Was hat es damit auf sich? Ich glaube, das Börseninvestment-Thema ist mega, mega spannend. Aber wir haben einfach komplett falsche Glaubenssätze, ein falsches Mindset und vielleicht auch schlechte Erfahrungen zur Börse. André Kostolany hat mal gesagt: Wenn man die Aktie hat, dann kommen erst die Schmerzen, und dann kommt das Geld. Welche Möglichkeiten es gibt, an der Börse vielleicht auch ohne Schmerzen die ersten...

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#343 Rücksetzer als Chance: Rotation, Ölpreis, Tech – mein Ausblick für März 2026 show art #343 Rücksetzer als Chance: Rotation, Ölpreis, Tech – mein Ausblick für März 2026

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Marktupdate: Wo geht es im März hin? In dieser Folge schauen wir, was der Februar an der Börse gemacht hat und wo der März hinlaufen kann. Natürlich ist es ein spannendes Thema, was im Nahen Osten los ist – der Krieg zwischen Iran und den USA und was da alles noch dazugehört. Auch China ist voll im Spiel, denn der Ölpreis wird nach oben gehen, was China drückt. Trump will gerade mit den Chinesen diskutieren und philosophieren – die Chinesen dürften geschwächt sein und vielleicht auch in Richtung Frieden drängen. Das wird alles sehr, sehr spannend. Aber am Ende des Tages heißt es...

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#342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet über Dein Vermögen show art #342 Deine Beziehung zu Geld entscheidet über Dein Vermögen

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Die Beziehung zu Geld: Warum sie über Dein Vermögen entscheidet In dieser Folge geht es um ein Thema, das auf den ersten Blick nichts mit der Börse zu tun hat, und doch das Fundament dafür ist: Deine Beziehung zu Geld. Denn bevor Du investieren, sparen oder Vermögen aufbauen kannst, musst Du klären, wie Du eigentlich zu Geld stehst. Sprichst Du positiv darüber? Denkst Du in Mangel oder Fülle? Triffst Du bewusste Entscheidungen – oder lässt Du Dich von Emotionen treiben? Unser gesamtes Leben besteht aus Beziehungen. Sie prägen uns, geben Halt und formen uns. Deshalb spreche ich...

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#341 Sicherer geht’s nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen show art #341 Sicherer geht’s nicht! - Warum Aktien auf lange Sicht alles überstehen

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Warum die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt ist In dieser Folge geht es um eine meiner Kernüberzeugungen: Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt. Ich erkläre Dir, was Risiko wirklich bedeutet, wie Du es managen kannst, warum Absicherung so wichtig ist und weshalb massiv viele reiche Menschen auf der Welt in Aktien investiert sind. Natürlich wird viel Unsicherheit und Angst geschürt – denn mit Angst kann man Menschen lenken. In dieser Folge erfährst Du, wieso die Aktie die sicherste Geldanlage der Welt ist, und wieso Du in Aktien investieren...

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#340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen show art #340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen

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Diese Top-10-Fehler solltest Du vermeiden, wenn Du an der Börse erfolgreich sein willst In dieser Folge teile ich die zehn häufigsten Fehler, die ich in über 32 Jahren Börsenerfahrung und 11 Jahren Akademie immer wieder beobachtet habe. Ich habe viele Millionen verloren – und noch mehr gewonnen. Deshalb weiß ich genau, was funktioniert, aber vor allem auch, was nicht funktioniert. Diese zehn Fehler können Dein Vermögen nachhaltig zerlegen – oder Dir langfristigen Erfolg bescheren, wenn Du sie vermeidest. Du musst nicht alle zehn Fehler auf einmal machen. Schon einer oder zwei dieser...

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#339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen show art #339 Börsenausblick Februar 2026: Wo jetzt Chancen und Risiken liegen

Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller

Marktupdate: Was erwartet uns im Februar? Die Earnings sind in vollem Gange und bringen Bewegung in die Märkte. Während Microsoft nach soliden Zahlen deutlich abgestraft wurde, zeigt sich der Markt bei KI-Titeln nervös. Gleichzeitig laufen Gold und Silber heiß, der Bitcoin dagegen stürzt ab. In diesem Marktpodcast analysieren wir die Performance des Januars, die aktuelle Spaltung des Marktes zwischen Tech und „Old Economy“ und wagen einen Ausblick auf den Februar 2026. Wo liegen jetzt Chancen und wie gehst Du strategisch vor? Das erwartet Dich in dieser Folge: KI-Angst an der...

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#338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll! show art #338 Sparer oder Investor: Diese Assetklassen sind (nicht) sinnvoll!

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Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld? Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem...

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#337 Diese Fehler verhindern Deinen Börsenerfolg für immer! show art #337 Diese Fehler verhindern Deinen Börsenerfolg für immer!

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Darum bleibt der Börsenerfolg für viele unerreichbar  Der Titel ist provokant und leider oft wahr. Warum scheitern so viele Anleger, während andere wie Warren Buffett legendären Reichtum aufbauen? In dieser Folge packen wir die größten Hürden an, die zwischen Dir und dem Erfolg an der Börse stehen. Es sind keine magischen Geheimnisse, sondern konkrete mentale und praktische Fehler. Egal, ob Du neu startest oder bereits investierst: Hier erfährst Du, worauf es wirklich ankommt, um 2026 zu Deinem Börsenjahr zu machen. Das erwartet Dich dieser Folge:  Die Illusion des...

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#336 Darum würde ich heute KEINE Immobilien mehr vermieten! show art #336 Darum würde ich heute KEINE Immobilien mehr vermieten!

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Warum ich als gelernter Maurer lieber Aktien als Immobilien vermiete Als gelernter Maurer und Sohn eines Bauunternehmers liegt mir der Immobilienmarkt im Blut. Doch ein Großteil meines Vermögens steckt heute in Aktien. Warum ich lieber Aktien statt Immobilien vermiete und welche entscheidenden Vorteile diese Assetklasse bietet, erfährst Du in diesem direkten Vergleich. Ich stelle beide Anlageformen in zehn zentralen Punkten gegenüber – von den Transaktionskosten bis zum Verwaltungsaufwand.  Das erwartet Dich in dieser Folge: Wie mir die Maurerlehre Disziplin fürs Investieren...

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Warum Sparen nicht Investieren ist – und wie Du den Schmerz an der Börse in Vermögen verwandelst

Börseninvestment – erst kommen die Schmerzen und dann kommt das Geld. Was hat es damit auf sich? Ich glaube, das Börseninvestment-Thema ist mega, mega spannend. Aber wir haben einfach komplett falsche Glaubenssätze, ein falsches Mindset und vielleicht auch schlechte Erfahrungen zur Börse. André Kostolany hat mal gesagt: Wenn man die Aktie hat, dann kommen erst die Schmerzen, und dann kommt das Geld. Welche Möglichkeiten es gibt, an der Börse vielleicht auch ohne Schmerzen die ersten Schritte zu machen und damit seine Fähigkeiten auszubauen – darum geht es heute.

Das erwartet Dich in dieser Folge:

  1. Sparen ist nicht Investieren – und warum Deutschland das Land der dümmsten Investoren ist

  2. Meine Oma und die Wurzeln unserer Angst vor der Börse

  3. Warum ETFs allein nicht reichen – und was Dich wirklich zurückhält

  4. Anfangen ist der Schlüssel: Vom ersten Schritt zum Hobby als Beruf

  5. Erst kommen die Schmerzen: Warum Wachstum wehtut

  6. Das 100.000-Euro-Depot, Fehler und was ich daraus lerne

  7. Nach den Schmerzen kommt das Geld – mein Fazit

Sparen ist nicht Investieren – und warum Deutschland das Land der dümmsten Investoren ist

Vielleicht ein bisschen provokativ der Text, aber er ist ein Stück weit auch so gemeint. Letztendlich musst Du in Deinem Leben entscheiden: Sagst Du, hey, ich habe ein Sparbuch, einen Bausparer, eine Lebensversicherung – damit kann ich mein Geld anlegen? Für mich legst Du Dein Geld dort nicht an – Du sparst nur Geld und Du gibst Deine Verantwortung ab. Denn am Ende unterschreibst Du einen Vertrag, schickst das Geld dorthin und bekommst in irgendeiner Form Zinsen zurück. Das hat für mich nichts mit Investieren zu tun.

Wenn wir die Statistik anschauen, dann können wir sagen: Deutschland ist das Land der größten Sparer, aber gleichzeitig das Land der dümmsten Investoren. Was meine ich damit? Die Masse der Deutschen legt das Geld gar nicht wirklich an – sie sparen nur. Wenn Du meine Formel E-S-I kennst: Einkommen, Sparen und Investieren. Ich unterscheide ganz bewusst zwischen Sparen und Investieren. Das ist allein beim Wording schon sehr wichtig.

Ich persönlich würde sogar in drei Facetten unterteilen. Das eine ist das Sparen – Geld behalten. Das zweite ist das Parken – Geld wegpacken, um Zinsen zu bekommen. Ich nenne Zinsen ja auch gerne Strafgeld. Tagesgeldkonto, Bausparen, Lebensversicherung – man gibt sein Geld ab und bekommt einen gewissen Zins. Da wir quasi keine Zinsen mehr haben, macht dieses Spiel aber keinen Sinn mehr. Und die dritte Facette ist das Investieren – also Gold, Kryptos in kleinen Teilen, Aktien oder Immobilien.

Meine Oma und die Wurzeln unserer Angst vor der Börse

Warum investiert der Deutsche nicht? Ich glaube zum einen, dass wir einen fachlichen Wissensmangel haben. Aber ich glaube noch viel schlimmer, dass das in unserer Vergangenheit vergraben ist.

Wenn ich zurückblicke und meine Oma anschaue – 1930 geboren, leider mittlerweile seit acht Jahren verstorben, immerhin fast 88 Jahre alt geworden – dann kann ich festhalten: Sie ist geboren worden, der Erste Weltkrieg war gerade durch. Der Zweite Weltkrieg fing an, als sie noch Kind und Jugendliche war. Sie hat diesen Krieg mit voller Macht miterlebt. Als Kind auf der Straße, bis die Kanonen donnerten. Wo die Sirenen heulten und Luftangriffe geflogen wurden.

Meine Oma hatte nur ein einziges Ziel im Leben: Sicherheit. Sie hat bis in ihr fast 88. Lebensjahr eigentlich immer nur in Sparbücher investiert. Mit ihrem Mann ein Haus gebaut, das mit der Zeit abgezahlt. Eine kleine Lebensversicherung gehabt – und das war es. Der ganz große Teil des Geldes wurde auf die Bank gelegt, aufs Sparbuch. Weil meine Oma mal so schön gesagt hat: Das ist sicher – da steht ja Bank. Bank steht für Vertrauen. Und wenn ich mein Geld wieder abhebe, kann ich da hingehen und kriege mein Geld zurück.

War meine Oma doof? War die nicht gut genug gebildet? Ich glaube nicht. Aber sie hat in ihrer Kindheit krasse Dinge erlebt – und deswegen das Thema Investieren gar nicht erkannt, gar nicht verstanden.

Warum ETFs allein nicht reichen – und was Dich wirklich zurückhält

Fairerweise muss man sagen, die Zeiten haben sich verändert – aus zwei Aspekten. Erstens die Inflation, die war zwischendurch schon ganz hoch, dann wieder ganz tief. Und zweitens hat sich die ganze Seite der FED, der EZB, der Zinsen und der Schulden auf der Welt deutlich verändert. Durch die riesengroßen Schuldenberge sind die Zinsen fast gezwungenermaßen im unteren Bereich – und deswegen haben diese ganzen Produkte eben nicht mehr die Möglichkeit, damit wirklich ein Vermögen aufzubauen.

Wenn Du das tust, was alle tun, wirst Du auch das erreichen, was alle bekommen – und das ist am Ende nichts.

Auch wenn wir über ETFs sprechen: Ein ETF auf den DAX oder S&P wird langfristig im Mittel irgendwo um die 8 % machen. 8 % klingt erstmal cool. Aber ich sage Dir die Wahrheit: 8 % helfen Dir nicht wirklich. Wenn Du in einem Fonds 8 % machst und 1–2 % Kosten hast, dann die Inflation abrechnest und die Kapitalertragssteuer mit 25 % – dann bleiben vielleicht gerade noch 2–3–4 % reale Nettoverzinsung übrig. Und da können wir uns einig sein: Damit werden wir kein Vermögen aufbauen.

Meine Oma ist natürlich niemals vermögend geworden. Sie hat am Ende ein bisschen Geld vererbt, das sie sich ganz, ganz krass vom Munde abgespart hat. Aber ein Vermögensaufbau war gar nicht möglich.

Was hält uns also zurück? Uns fehlt das Fachwissen – und deshalb glauben wir, dass ein gewisses Risiko entsteht. Aber Risiko entsteht immer nur dann, wenn Du nicht weißt, was Du tust. Wir sind sehr beschäftigt, deswegen haben wir vermeintlich keine Zeit. Aber es liegt nicht an der Zeit – es liegt einzig und allein an der Priorität. Und dann ist da noch das Geld. Viele glauben, sie bräuchten ganz viel, um endlich loszulegen.

Anfangen ist der Schlüssel: Vom ersten Schritt zum Hobby als Beruf

In unserer Akademie, in der wir mittlerweile über 35.000 Menschen geschult haben, können wir festhalten: Viele fangen mit 5.000, 10.000, 15.000 Euro an. Aber – und das ist entscheidend – sie fangen an. Egal im Leben, welche Fähigkeit Du lernen willst, welchen Job, welches Studium, welchen Berg Du besteigst – Du fängst mit dem ersten Schritt an.

Heute kennen wir Menschen, die können toll Tennis spielen, super Ski fahren. Warum? Ganz einfach: Weil sie irgendwann losgelegt haben und vielleicht ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Vor ein paar Tagen hat ein sehr guter Freund zu mir gesagt: “Ulli, gigantisch, was du im Leben erreicht hast. Und das Geilste ist, dass du tatsächlich dein Hobby zum Beruf gemacht hast – und in diesem Moment dein Vermögen nochmal massiv gestiegen ist.”

Wenn Du an der Börse erfolgreich werden willst, bedarf es Schritt Nummer 1: Du darfst anfangen. Und Schritt Nummer 2: Du darfst auch Spaß an dem Thema haben. Vielleicht hast Du auch schon oft darüber nachgedacht, ob Du an der Börse anfängst. Aber am Ende ist auch eine Entscheidung, die Du aufschiebst, eine Entscheidung.

Wir kommen aus diesem Bereich der Sicherheit. Diese Sicherheit hat meine Oma an meine Mutter weitergegeben, meine Mutter ein Stück weit an mich. Und genau das ist das Thema: Die Menschen fangen nicht an zu investieren, weil sie genau das tun, was eben alle tun.

Erst kommen die Schmerzen: Warum Wachstum wehtut

Warum kommen denn jetzt die Schmerzen und dann das Geld? Es geht darum, dass Du loslegst. Dass Du eine Struktur entwickelst, eine Strategie, einen Handelsplan – und dass Du daran glaubst, dass Du wirklich an der Börse Vermögen aufbauen kannst. Das, was Du gestern gedacht hast, bist Du heute geworden. Und das, was Du heute denkst, wirst Du morgen sein.

Frag Dich mal ehrlich: Warst Du schon mal an der Börse und hast Geld verloren? Hast viel Zeit investiert, aber gar nicht viel gewonnen? Hast gute Gewinne gemacht, aber nicht rechtzeitig verkauft – und dann war der Gewinn wieder weg? Ist Dein Satz immer noch „Hoffnung ist eine Strategie“? Ich sage Dir: Hoffnung ist keine Strategie. Es geht darum, sehr bewusste Entscheidungen zu treffen – und die vor allem emotionslos.

Wie viel Geld willst Du einsetzen? Welches Geld willst Du investieren? Wie lang ist Deine Timeline? Immer wieder erlebe ich Menschen, die auf mein Seminar kommen und sagen: Ulli, ich will in zwei Jahren reich sein. Wie muss ich das anstellen? Und ich muss die Menschen dann leider enttäuschen. Natürlich, wenn Du heute schon eine Million hast, können wir daraus zwei machen. Aber wenn Du heute noch nicht viel Geld hast, wirst Du nicht in ein, zwei oder drei Jahren vermögend sein.

Vielleicht ist der Schmerz auch der Schmerz der Zeit. Wie auch Gras nicht schneller wächst, wenn wir dran ziehen, so ist es genauso an der Börse. Der Zinseszinseffekt fängt am Anfang ganz, ganz langsam an – aber mit der Zeit wird er immer größer und größer, und hinten raus wächst Dein Konto dann wirklich gigantisch schnell.

Wie ein guter Freund vor ein paar Tagen zu mir sagte: “Wenn man erstmal ein bisschen Geld hat, dann kann man sich doch nicht dagegen wehren, dass das immer mehr wird." Vielleicht kennst Du auch den Spruch: Die erste Million ist die schwierigste. Mein Papa hat irgendwann gesagt: “Ulli, weißt du was, die erste Million habe ich nicht geschafft – ich fange mit der zweiten an."

Dieser Schmerz – der Wachstumsschmerz – Dinge neu zu machen, ist wie im Fitnessstudio. Wir trainieren unsere Muskeln und versuchen, durch den Schmerz, vielleicht auch den Muskelkater, die Muskeln wachsen zu lassen. Kleine Fasern gehen kaputt, werden vom Körper überreguliert, der Muskel bekommt mehr Dicke, mehr Dichte – und Du hast mehr Kraft.

Ganz wichtig dabei: Du brauchst auch Pausen. Das verbinde ich auch gerne mit dem Depot. Nicht jeden Monat machst Du Deine 2–3 %. Es wird auch einen Monat geben, da machst Du mal 2 % Minus, weil der Markt nach unten fällt. Und es wird einen Monat geben, da machst Du plötzlich 9 % Plus, weil die Märkte gut laufen und ein paar Optionen aufgegangen sind. Am Ende geht es darum, wo bist Du am Ende des Jahres, nach 3 Jahren, nach 5 Jahren, nach 10 Jahren.

Erst kommen die Schmerzen bezogen auf die Zeit. Erst kommen die Schmerzen auf die vielleicht noch nicht perfekt vorhandene Strategie. Auf die Frage, welche Aktie nehme ich eigentlich? Und warum kommen Schmerzen, wenn die Earnings anders laufen, als Du Dir das vorgestellt hast?

Wir haben zwei Motivationskanäle: Freude und Schmerz. Leider steht die Freude auf Platz zwei – der Großteil der Entscheidungen wird erst getroffen, wenn der Schmerz richtig groß ist. Wie beim Arzt: Du bekommst den ersten Herzinfarkt, und plötzlich sagt der Dir, Du brauchst mehr Wasser, mehr Sport, gesündere Ernährung und weniger Stress. Wussten wir das vorher nicht auch schon? Doch – aber erst als der Schmerz da war, änderten wir Dinge wirklich ab.

Das 100.000-Euro-Depot, Fehler und was ich daraus lerne

Du kannst, egal wie gut Du eine Aktie recherchiert hast, immer in die Situation kommen, dass sie gerade fällt. Nehmen wir das Beispiel jetzt gerade, wo plötzlich Iran, Irak, Amerika – alles irgendwie im Kriegsgeschehen passiert. Der Nahe Osten ist gerade ein Pulverfass, und die Märkte sind in den letzten ein, zwei Wochen erstmal ein ganzes Stück runtergekommen. Da kannst Du am Ende gar nichts für – das ist ein exogener Schock. Und da kommen vielleicht ein paar Schmerzen.

Wichtig ist, dass man Dinge daraus lernt. Hättest Du den Einstieg nicht auf einmal gemacht, sondern in zwei oder drei Tranchen? Hättest Du noch Geld beiseite gelassen? Und überhaupt: Wie ist Dein Ansatz? Bist Du eher der Trader oder eher der langfristige Investor, der sagt: Ist mir doch egal, wenn die Aktie fällt – in drei, fünf, zehn Jahren wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich höher stehen.

Viele schauen auf den Depotstand – das ist wichtig, das ist cool. Aber manchmal springt ein Depot auch zurück, geht um 3, 5, 10 % nach hinten. Dann kann man sagen: Jetzt kommen die Schmerzen, weil ich Geld verliere. Oder man sagt: Das Depot nimmt Anlauf und springt beim nächsten Mal wieder ein ganzes Stück weiter.

Keiner von uns macht einen Fehler mit Absicht. Vor dem Fehler liegt Deine Entscheidung – und die treffen wir aus unseren Erfahrungen, Emotionen und unserem Wissen. Jetzt passiert es, dass eine Aktie deutlich fällt und Du Geld verlierst. Man kann sagen: Ich habe Schmerzen und verliere Geld. Oder man sagt: Ich habe mir mit diesem Geld eine Erfahrung gekauft. Das ist für mich ein riesengroßer Unterschied. Denn: Es ist legitim, einen Fehler zu machen – dumm, ihn zu wiederholen.

Auch ich mache jeden Tag genug Fehler – im Unternehmen, im privaten Leben, im Sport, auch an der Börse. An der Börse mittlerweile sehr wenige, weil ich eine Menge gelernt und viele Erfahrungen gesammelt habe. Aber läuft alles perfekt? Natürlich nicht.

Wir haben vor ein paar Monaten das 100.000-Euro-Depot aufgesetzt, jetzt mittlerweile seit rund zwei Monaten im Rennen. Wir stehen dort im Moment bei über rund 1 % im Plus. Der DAX hat 5 % verloren, die Nasdaq um die 3 %, der Dow Jones auch circa 3 %. Wir sind also deutlich besser als der Markt. Aber natürlich habe ich auch Aktien erwischt, die nicht perfekt gelaufen sind – eine Novo Nordisk, die ein Stück weiter gefallen ist, eine PayPal mit schlechteren Earnings. Und schwuppdiwupp waren 3.000, 4.000 Euro weg.

Das sind kurzfristig Schmerzen – für mich tatsächlich nicht, aber für einige Teilnehmer, die das nachtraden, schon. Ich bin da gar nicht böse drum, denn ich habe nicht das Ziel, morgen damit reich zu sein. Sondern dass dieses Depot genauso getradet wird, wie ich meine eigenen Gelder auch trade. Dieses Depot steht für “learning by doing" – damit Du Deine Schmerzen mit Deinem Geld deutlich reduzierst.

Bin ich im Moment glücklich mit dem, wo wir stehen? Jein. Im Verhältnis zum Markt sicherlich gut gelaufen, aber im Verhältnis zu meinem Anspruch von 1,5 bis 2 % pro Monat ist es natürlich noch nicht perfekt. Andersrum habe ich andere Aktien im Depot, wo ich weiß: Die haben ein gigantisches Aufwärtspotenzial. Und ich sage auch immer gerne: Nach ein bis zwei Jahren kann man sich mal anschauen, was daraus geworden ist. Das ist das, was ich meinte – auch mit der Timeline.

Nach den Schmerzen kommt das Geld – mein Fazit

Manchmal kommen vielleicht sogar zuerst die Schmerzen – wie in meinem Fall, ein Stück weit auch. Und das Geld kommt dann eben später. Wenn Du den Schmerz aber verstehst, wenn Du Dich selbst reflektierst und aus diesem Fehler lernst, dann wird nach den Schmerzen auch das Geld kommen.

Dafür wünsche ich Dir ganz viel Glück auf Deiner Reise – ob an der Börse, beim Investieren, im privaten Leben oder im Unternehmertum. Die Schmerzen kommen immer im Leben. Und eins kann ich auch sagen: Wenn Du nicht mehr wächst, dann stirbst Du. Insofern wird es diesen Punkt immer geben – es geht immer weiter.

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Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:

ulrichmueller.de

 

Finanzieller Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.

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