#340 Diese 10 Börsenfehler kosten Dich ein Vermögen
Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller
Release Date: 02/16/2026
Der Börseninvestor - Aktien, Börse & Geldanlage mit Ulrich Müller
Warum die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt ist In dieser Folge geht es um eine meiner Kernüberzeugungen: Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt. Ich erkläre Dir, was Risiko wirklich bedeutet, wie Du es managen kannst, warum Absicherung so wichtig ist und weshalb massiv viele reiche Menschen auf der Welt in Aktien investiert sind. Natürlich wird viel Unsicherheit und Angst geschürt – denn mit Angst kann man Menschen lenken. In dieser Folge erfährst Du, wieso die Aktie die sicherste Geldanlage der Welt ist, und wieso Du in Aktien investieren...
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Diese Top-10-Fehler solltest Du vermeiden, wenn Du an der Börse erfolgreich sein willst In dieser Folge teile ich die zehn häufigsten Fehler, die ich in über 32 Jahren Börsenerfahrung und 11 Jahren Akademie immer wieder beobachtet habe. Ich habe viele Millionen verloren – und noch mehr gewonnen. Deshalb weiß ich genau, was funktioniert, aber vor allem auch, was nicht funktioniert. Diese zehn Fehler können Dein Vermögen nachhaltig zerlegen – oder Dir langfristigen Erfolg bescheren, wenn Du sie vermeidest. Du musst nicht alle zehn Fehler auf einmal machen. Schon einer oder zwei dieser...
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Marktupdate: Was erwartet uns im Februar? Die Earnings sind in vollem Gange und bringen Bewegung in die Märkte. Während Microsoft nach soliden Zahlen deutlich abgestraft wurde, zeigt sich der Markt bei KI-Titeln nervös. Gleichzeitig laufen Gold und Silber heiß, der Bitcoin dagegen stürzt ab. In diesem Marktpodcast analysieren wir die Performance des Januars, die aktuelle Spaltung des Marktes zwischen Tech und „Old Economy“ und wagen einen Ausblick auf den Februar 2026. Wo liegen jetzt Chancen und wie gehst Du strategisch vor? Das erwartet Dich in dieser Folge: KI-Angst an der...
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Der große Assetklassen-Check 2026: Wo lohnt sich Dein Geld? Die Frage taucht immer wieder auf: Bin ich eigentlich Sparer oder Investor? In welche Assetklassen sollte ich mein Geld investieren? In dieser Folge nehme ich Dich mit auf eine Reise durch die wichtigsten Anlageklassen – von Aktien, Anleihen und Immobilien über Rohstoffe und Kryptos bis hin zu klassischen Sparprodukten. Ich teile meine persönliche Einschätzung zu jeder Klasse, verrate, in welche ich selbst investiert bin, und welche ich aktuell mit Vorsicht betrachte, damit Du weißt, was für Dich und Dein Vermögen in diesem...
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Darum bleibt der Börsenerfolg für viele unerreichbar Der Titel ist provokant und leider oft wahr. Warum scheitern so viele Anleger, während andere wie Warren Buffett legendären Reichtum aufbauen? In dieser Folge packen wir die größten Hürden an, die zwischen Dir und dem Erfolg an der Börse stehen. Es sind keine magischen Geheimnisse, sondern konkrete mentale und praktische Fehler. Egal, ob Du neu startest oder bereits investierst: Hier erfährst Du, worauf es wirklich ankommt, um 2026 zu Deinem Börsenjahr zu machen. Das erwartet Dich dieser Folge: Die Illusion des...
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Warum ich als gelernter Maurer lieber Aktien als Immobilien vermiete Als gelernter Maurer und Sohn eines Bauunternehmers liegt mir der Immobilienmarkt im Blut. Doch ein Großteil meines Vermögens steckt heute in Aktien. Warum ich lieber Aktien statt Immobilien vermiete und welche entscheidenden Vorteile diese Assetklasse bietet, erfährst Du in diesem direkten Vergleich. Ich stelle beide Anlageformen in zehn zentralen Punkten gegenüber – von den Transaktionskosten bis zum Verwaltungsaufwand. Das erwartet Dich in dieser Folge: Wie mir die Maurerlehre Disziplin fürs Investieren...
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Marktstart 2026: Wie geht es weiter mit DAX, Nasdaq & Co.? Der Jahresstart ist gelungen: DAX und Dow Jones haben mit einem Plus eröffnet, während die Nasdaq seitwärts lief. Doch was bedeutet das für die kommenden Wochen und Monate? In dieser Folge blicken wir detailliert auf die Entwicklungen im Dezember, das Gesamtjahr 2025 und wagen einen ersten Ausblick auf 2026. Welche Sektoren haben Potential? Welche geopolitischen Themen bewegen die Märkte? Und welche konkreten Aktien stehen auf meiner Watchlist? Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Dezember-Fazit Das Jahr 2025 im...
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Dein Aktienjahr 2026: Mit der Aktien-Vermietungsstrategie zum Vermögensaufbau Mit dem Jahreswechsel beginnt alles wieder von vorne. Das ist also die perfekte Zeit, um Ziele neu zu justieren und endlich die Dinge anzupacken, die wirklich zählen. Die zentrale Frage: Wie kann 2026 für Dich nicht nur ein gutes, sondern ein herausragendes Börsenjahr werden? Ich nehme Dich heute mit auf eine Reise durch die wichtigsten Lektionen und stelle Dir meine mächtigste Strategie vor: die Aktien-Vermietungsstrategie. Egal, ob Du bereits investierst oder am Anfang stehst: In dieser Folge erfährst Du, wie...
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Dein erfolgreichstes Börsenjahr: Die 11-Punkte-Strategie für 2026 Jetzt blicken wir auf 2026. Wie wird es Dein erfolgreichstes Jahr an der Börse? In dieser Folge teile ich die elf essentiellen Punkte, die ich aus über drei Jahrzehnten Erfahrung als zentral für nachhaltigen Erfolg erkannt habe. Es geht nicht um kurzfristige Trends, sondern um das fundamentale Mindset und die Disziplin, die einen echten Investor ausmachen. Dies ist Deine Blaupause. Das erwartet Dich in dieser Folge: Das Fundament: Selbstreflexion Eine klare Strategie Die richtige Einstellung zu Zeit und...
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Meine 10 Aktienfavoriten für 2026: Diese Unternehmen gehören in Dein Depot Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und wir stehen kurz vor 2026. Für Dich als Investor stellt sich nun die entscheidende Frage: “Welche Aktien sollten jetzt den Weg in Dein Depot finden?” 2025 war ein verrücktes Jahr, dominiert von den Big Seven und der KI-Euphorie. Heißt das, die Old Economy ist tot? Auf welche Trends setze ich persönlich? In dieser Folge stelle ich Dir meine zehn Aktienfavoriten für das kommende Jahr vor – eine Mischung aus soliden Unternehmen mit Aufholpotenzial und langjährigen...
info_outlineDiese Top-10-Fehler solltest Du vermeiden, wenn Du an der Börse erfolgreich sein willst
In dieser Folge teile ich die zehn häufigsten Fehler, die ich in über 32 Jahren Börsenerfahrung und 11 Jahren Akademie immer wieder beobachtet habe. Ich habe viele Millionen verloren – und noch mehr gewonnen. Deshalb weiß ich genau, was funktioniert, aber vor allem auch, was nicht funktioniert.
Diese zehn Fehler können Dein Vermögen nachhaltig zerlegen – oder Dir langfristigen Erfolg bescheren, wenn Du sie vermeidest. Du musst nicht alle zehn Fehler auf einmal machen. Schon einer oder zwei dieser Fehler genügen, um auf Dauer an der Börse zu scheitern. Die gute Nachricht: Sie sind gar nicht so kompliziert. Man muss sie nur einmal gehört und sich notiert haben und dann natürlich an diese Regeln halten.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
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Keine Strategie
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Zeit und Ungeduld
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Emotionen und Risiko
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Overtrading und Undertrading
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Trader oder Investor und die Gestaltung des Portfolios
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Steuern ignoriert
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Optionen zu spät gerollt
Keine Strategie
Seit über 32 Jahren bin ich an der Börse, die Ulrich Müller Wealth Academy gibt es seit mehr als 11 Jahren, und mein Vermögen liegt im deutlich neunstelligen Bereich.
Ich kann Dir sagen: Ich glaube, ich habe jeden Fehler, den man an der Börse machen kann, bereits gemacht. Menschen können gar nicht so viele Fehler machen, um mich einzuholen. Ich habe viele Millionen verloren – aber viele hundert Millionen wieder gewonnen.
Deshalb weiß ich genau, was funktioniert. Und noch besser: Ich weiß, was nicht funktioniert.
Bevor ich Dir die 10 Fehler nenne, möchte ich den Begriff „Fehler“ ersetzen.
Vielleicht kennst Du mein Wording dazu schon aus einem meiner Seminare. Ich sage gern: Es ist kein Fehler. Du darfst einen Fehler machen. Es ist legitim. Nur dumm, ihn zu wiederholen.
Für mich ist ein Fehler gar kein Fehler – sondern eine gekaufte Erfahrung.
Warum? Das Wort „Fehler“ ist zu hart. Wenn Du an der Börse eine Entscheidung triffst, tust Du das nach bestem Gewissen, bestem Wissen und mit Deiner aktuellen Erfahrung – inklusive Deiner Emotionen. Du entscheidest mit dem, was Dir in diesem Moment zur Verfügung steht. Im Nachgang stellst Du fest: Der Kauf war nicht clever, der Ausstieg zu früh und du hast das Nachkaufen verpasst.
Doch diese Entscheidung hast Du nicht aus Dummheit getroffen. Du hast sie mit dem Wissen und dem emotionalen State getroffen, den Du hattest.
Manchmal entwickelt sich der Markt anders. Die Aktie fällt. Dann höre ich von Teilnehmern: „Mist, schon wieder so eine schlechte Aktie erwischt.“
Ich bin der Meinung, dass es keine schlechten Aktien gibt. Alle Aktien sind erst einmal neutral. Mit jeder Aktie kannst Du Geld verdienen – mit der einen, wenn sie steigt, mit der anderen, wenn sie fällt.
Niemand macht absichtlich einen Fehler. Niemand sagt: „Ach, heute verliere ich mal wieder 1.000 Euro.“ Du triffst Deine Entscheidung mit dem, was Du weißt und kannst. Und genau deshalb hast Du keinen Fehler gemacht. Du hast Dir eine Erfahrung gekauft.
Und wenn diese Erfahrung im Nachgang so wertvoll ist, dass Du an diesen Punkt immer wieder denkst und durch diesen Geldverlust – oder nenn es ruhig Fehler – einfach besser wirst im Traden, dann war dieser Fehler Gold wert.
Was sind nun die Top-10-Fehler, die ich in 11 Jahren Akademie und 32 Jahren eigenem Trading mitbekommen habe? Es gibt unzählige. Ich hätte auch 20, 30 oder 50 zusammenbekommen. Heute nehme ich die zehn wichtigsten – und der allererste, häufigste Fehler ist der, den die Masse der Menschen macht: keine Strategie.
Wir haben fast 15 Millionen Börsianer in Deutschland. Der Großteil von ihnen hat keine Strategie. Vielleicht schmunzelst Du, weil Du schon bei mir im Seminar warst. Aber stell Dir ehrlich die Frage: Habe ich wirklich eine Strategie?
Dazu vier Fragen an Dich:
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Hast Du ein klares Signal, wann Du eine Aktie kaufst?
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Hast Du ein klares Signal, wann Du eine Aktie verkaufst? (Gewinne mitnehmen oder Verluste begrenzen?)
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Wie hoch ist Deine Cashquote – und wann erhöhst oder senkst Du sie?
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Wenn eine Aktie nach Deinem Kauf in die falsche Richtung läuft: Was machst Du dann? Sofort aussteigen? Nachkaufen? Wann, wie viel und warum?
Hoffnung ist keine Strategie. Allein diese vier Fragen zeigen, ob Du wirklich eine hast. Für mich bedeutet Strategie: klare Kauf- und Verkaufssignale, definierte Absicherung, eine bewusste Cashquote, Diversifizierung und vor allem: niemals zu viel Risiko eingehen.
Der häufigste Fehler ist also, keine Strategie zu haben. Stattdessen wird aus dem Bauch heraus entschieden, basierend auf Webinaren, Börsenzeitungen oder dem Tipp eines guten Freundes.
Zeit und Ungeduld
Der zweite große Fehler ist für mich die Zeit – oder nennen wir es: die Timeline.
Was meine ich damit? Egal, ob Du allein an der Börse startest, Bücher wälzt oder Seminare besuchst: Du wirst Zeit brauchen, um Vermögen aufzubauen.
Klar, es gibt sie: Die Glückspilze, die drei Aktien kaufen, zwei schießen durch die Decke – und plötzlich sind sie Millionäre. Noch spektakulärer mit Optionen: ein, zwei, drei Euro Einsatz, die Aktie rast, die Option fliegt auf 100 Euro oder Dollar. Klingt verlockend. Die Wahrheit ist: Das passiert extrem selten.
Ich bin Value-Investor mit Trading-Ansatz. Bei mir geht es nicht darum, morgen oder in einem Jahr steinreich zu werden. Es geht um ein nachhaltiges System, mit dem Du in jeder Marktphase Geld verdienen und eine Outperformance erzielen kannst.
Ich sehe die Börse als Beruf. Du kannst ihn lernen. Aber Du brauchst Zeit – um das System zu verstehen, Deine Strategie zu entwickeln und zu verinnerlichen. Dann aber wirst Du auf fünf, sieben, zehn Jahre ein wirklich großes Kapital aufbauen.
Die Timeline ist entscheidend. Wir überschätzen, was wir kurzfristig schaffen können – und unterschätzen massiv, was langfristig möglich ist.
Value-Investing mit Trading-Ansatz bedeutet: Über Jahre und Jahrzehnte Vermögen aufbauen. Nicht zocken, nicht das schnelle Risiko suchen, um schnell reich zu werden.
Emotionen und Risiko
Der dritte Fehler hängt mit Zeit und Strategie zusammen, ist aber ein ganz eigener – denn hier geht es um Dich selbst. Es sind Deine Emotionen.
Menschen sagen gern: „Ich habe keine Emotionen. Ich habe Fachwissen, Erfahrung, ich kenne mich aus.“ Doch Emotionen an der Börse sind wie Emotionen im Leben. Denk an Situationen, in denen Du unbedingt abnehmen wolltest, in denen Du verliebt warst, Liebeskummer hattest oder eine Trennung durchlebt hast – dann weißt Du, wie krass Emotionen sein können. Wenn man sich manchmal ungerecht behandelt fühlt oder Probleme hat, die sich nicht sofort lösen lassen – all das sind Momente, in denen Emotionen überkochen.
Jeder Mensch hat Emotionen. Der eine mehr, der andere weniger. Aber eines ist sicher: Wenn Du wissen willst, wie emotional Du wirklich bist, geh an die Börse. Dort wirst Du es erfahren.
Der Idealfall ist klar: Emotionslos und strategisch handeln. Doch wie schwer das an der Börse fällt – ich glaube, das kennen wir alle.
Auch wenn wir einen großen Streit mit einem Freund oder Partner hatten, eine Trennung oder Ähnliches durchmachen – wir wissen, was Emotionen mit uns machen. Dinge passieren, die wir im Nachgang bereuen. Man sagt Sachen, von denen man später denkt: „Um Gottes Willen, das hätte ich nicht raushauen sollen.“
Genau das ist der Punkt. Die emotionale Seite ist an der Börse extrem wichtig. Sich im Griff zu haben, Übungen zu haben, Werkzeuge – all das ist entscheidend. Ich sage immer: Handle nur in einem guten State. Nicht, wenn Du gestresst aus dem Büro kommst, Ärger mit dem Chef hattest oder irgendwo angepflaumt wurdest. Und schon gar nicht mit dem Gedanken: „Jetzt zeige ich es meinem Chef, jetzt gebe ich Gas!“
Für mich ist der dritte große Fehler ganz klar der Bereich der Emotionen.
Punkt Nummer vier ist für mich ebenso eindeutig: keine Absicherung.
Wie heißt es so schön: Der Anfänger konzentriert sich auf Gewinne, der Profi konzentriert sich darauf, keine Verluste zu machen.
Ich erlebe es immer wieder in meinen Seminaren: Menschen lernen meine Indikatoren, testen sie, sehen, dass sie gut funktionieren. Fehlsignale sind selten. Dazu kommen Optionen, die die Wahrscheinlichkeit weiter erhöhen. Sie bekommen Vertrauen – in die Indikatoren, in die Strategie. Und dann legen sie los.
Was sie dabei übersehen? Die Absicherung. Sie machen sich gar nicht klar, was Absicherung überhaupt bedeutet, wie man sie umsetzt und warum sie essenziell ist. Sie machen genau dort Fehler, wo sie denken, dass alles sicher ist.
Denn eines ist klar: Die Absicherung wird für die meisten Anleger erst dann wirklich wichtig, wenn sie bereits auf der Reise sind – und dann feststellen, dass sie sie gar nicht eingeplant haben. Doch dann ist es schon zu spät.
Warum ist das so? Weil Punkt fünf direkt damit zusammenhängt: Die Frage nach dem Risiko. Punkt vier (die Absicherung) und fünf (das Risiko) gehören für mich untrennbar zusammen.
Was ist eigentlich Risiko? Das ist eine schwierige Frage, weil Risiko für jeden Menschen etwas anderes bedeutet.
Warren Buffett sagte: „Risiko entsteht dann, wenn Du nicht weißt, was Du tust.“ Ich glaube, er hat absolut recht. Es geht um Wissen und um Erfahrung. Aber dennoch bleibt der Fakt: Du musst für Dich selbst definieren, was Risiko für Dich ist.
Nehmen wir zwei Investoren, beide starten mit 100.000 Euro.
Der eine sagt: „Ulli, Risiko ist für mich, wenn ich auf 90.000 Euro falle. 10 Prozent Verlust – das ist für mich ein sehr großes Risiko. Ich habe Angst, Geld zu verlieren.“
Der andere sagt: „Ich habe 100.000 Euro, spare jeden Monat 2.000 Euro dazu und bekomme in zwei Jahren ein kleines Erbe. Ich will investieren, ich will Wachstumstitel, ich will Gas geben. Selbst wenn das Depot auf 60.000 fällt, bleibe ich ruhig. Ich spare ja weiter, und langfristig ist die Aktie die beste Geldanlage.“
Zwei Menschen, zwei völlig unterschiedliche Risikodefinitionen. Du musst Dir klarmachen: Wenn Du an der Börse Geld anlegst, gehst Du ein Risiko ein. Die Frage ist nur: Wie definierst Du es? Wann fängt Risiko für Dich an?
Punkt vier und fünf sind für mich eng miteinander verbunden, denn wer nicht weiß, was Risiko für ihn bedeutet, kann sich auch nicht richtig absichern.
Overtrading und Undertrading
Punkt Nummer sechs passt zu den Emotionen und zu Punkt drei. Es ist eine Beobachtung, die ich seit Jahren mache und die mir durch die Akademie und tausende Support-Anfragen immer wieder bestätigt wird.
Wenn Märkte gut laufen, wenn Angst keine Rolle mehr spielt, wenn Risiken vergessen werden – dann kommt FOMO: Fear of Missing Out. Die Leute geben Gas, investieren immer weiter, kaufen zu Höchstpreisen. Sie sehen das Risiko nicht mehr. Das ist Overtrading.
Andersrum, wenn die Märkte schlecht stehen, ist es genau die andere Seite. Wenn die Kurse weit runtergekommen sind – wie damals bei Corona oder in der Tech-Krise 2022 – dann müsste man eigentlich kaufen. Denn jetzt sind die Aktien günstig. Das ist Undertrading. Aber genau dann sind die Menschen emotional. Sie trauen sich nicht. Sie haben Angst, noch mehr Geld zu verlieren. Sie haben vielleicht keine Absicherung, ihr Risiko nie definiert – und dann stehen sie an der Seitenlinie, wenn die Einstiegschancen am besten wären.
Dabei gilt: Im Einkauf liegt der Gewinn.
Mein Tipp zu diesem Fehler: Schiebe Deine Emotionen runter. Wenn es gut läuft, werde nicht größenwahnsinnig. Wenn es schlecht läuft, nimm das als Feedback. Vielleicht ist genau jetzt die Zeit, um gute Aktien günstig nachzukaufen, denn es geht um Wert und Preis. Und damit gehört der Punkt sechs auch zu Punkt drei und eins dazu, die Strategie, die Emotionen und damit eben dann auch in der richtigen Marktphase die richtige Entscheidung zu treffen.
Trader oder Investor und die Gestaltung des Portfolios
Punkt Nummer sieben ist für mich kein Fehler, sondern eine grundsätzliche Frage: Bin ich Trader oder Investor?
Der Trader sieht eine Situation und handelt. Wenn das klappt, verdient er Geld. Klappt das nicht, wird er in der Regel ausgestoppt und hat sich gut abgesichert.
Der Investor denkt anders. Er kauft manchmal sogar im Abwärtstrend – nicht, weil er das fallende Messer fangen will, sondern weil er an das Unternehmen glaubt. Umsatz, Gewinn, Geschäftsmodell stimmen. Er kauft in Tranchen nach. Vielleicht freut er sich sogar, wenn die Aktie noch weiter fällt, weil er sie dann noch günstiger bekommt.
Du solltest also wissen, ob Du Trader oder Investor bist.
Fehler Nummer acht ist für mich die fehlende Diversifizierung.
Ich erlebe es immer wieder: Menschen investieren plötzlich nur noch in Tech, stecken alles in Rohstoffe und Öl, horten Gold und Silber oder sind „Coin-Jünger“. Und dann halbiert sich der Coin – und mit ihm das Vermögen. Wer alles auf eine Karte setzt, ist einem hohen Risiko ausgesetzt.
Nicht diversifiziert zu sein, ist einer der größten Fehler. Es ist wichtig, sein Portfolio breit aufzustellen und vielleicht auch nicht nur in Aktien zu investieren, sondern auch in Immobilien, Gold und Silber, Anleihen oder Coins. Aber auch im Bereich der Aktien sollte man sich so breit wie möglich aufstellen und nicht alles in eine Branche investieren, denn jeder Bereich läuft mal besser, mal schlechter. Ein breit gestreutes Portfolio gleicht diese Schwankungen aus und läuft auf lange Sicht deutlich ruhiger und stabiler.
Steuern ignoriert
Frage Nummer neun: Steuern. Der Anfänger hat sie nicht auf dem Zettel. Wir kennen das alle: In Deutschland darfst Du Dich auf eine stattliche Steuerlast freuen.
Dabei ist es gerade im Bereich Aktien und Optionen enorm wichtig, sich mit dem Steuerthema auszukennen. Aktien und Optionen werden steuerlich getrennt behandelt – sie liegen in verschiedenen Töpfen, Verluste werden nicht miteinander verrechnet. Wer das nicht weiß, verschenkt bares Geld.
In unserer Akademie ist das Steuerthema fest verankert: Steuertag, Steuerjournal, gezielte Schulungen. Es macht einfach Sinn, sich damit zu beschäftigen. Wer die steuerlichen Regeln kennt, kann seine Rendite verbessern.
Optionen zu spät gerollt
Punkt Nummer zehn ist ein Insider – für mich und meine Community. Wer noch nicht in unseren Events war, kennt es vielleicht noch nicht. Aber ein großer Fehler ist: Optionen zu spät oder gar nicht zu rollen.
Optionen lassen sich grundsätzlich sehr gut rollen. Natürlich ist es im Bereich der Earnings manchmal schwierig, aber ansonsten sehr gut möglich.
Was erlebe ich immer wieder im Support? Menschen rollen viel zu spät. Die Option hat sich zu weit vom Basispreis entfernt und dann ist eine Reparatur nicht mehr möglich.
Die zehn Fehler zusammengefasst:
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Keine Strategie – Handeln ohne klares System, nur nach Bauchgefühl oder Tipps.
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Falsche Timeline – Die Ungeduld, schnell reich werden zu wollen. Wer langfristig denkt, gewinnt.
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Emotionen nicht im Griff – Angst, Gier, FOMO. Wer emotional handelt, handelt nicht klug.
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Keine Absicherung – Der Anfänger jagt Gewinne, der Profi vermeidet Verluste.
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Risiko falsch definiert – Wer nicht weiß, wann Risiko für ihn beginnt, kann es nicht steuern.
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Overtrading und Undertrading – In Hype-Phasen zu viel riskieren, in Krisen zu lange zögern.
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Nicht geklärt: Trader oder Investor?
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Fehlende Diversifizierung – Alles auf eine Karte setzen, ist ein hohes Risiko.
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Steuern ignoriert – Aktien und Optionen werden getrennt verrechnet. Wer das nicht weiß, verschenkt Rendite.
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Optionen zu spät gerollt – Wer zu lange wartet, kann Positionen nicht mehr reparieren.
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Marker:
(00:00:00) Fehler = gekaufte Erfahrung
(00:04:46) Strategie, Zeit, Emotionen
(00:10:13) Keine Absicherung, Risiko, Over- und Undertrading
(00:15:49) Trader oder Investor, Diversifizierung, Steuern, Optionen